C Rep. 739 Bezirksfilmdirektion (Bestand)
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C Rep. 739
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.2 Nachgeordnete Einrichtungen
1985 - 1992
Vorwort: C Rep. 739 Bezirksfilmdirektion Berlin
1. Geschichte
Die Bezirksfilmdirektion (BFD) wurde als Nachfolgeeinrichtung des VEB Berliner Filmtheater zum 1. Januar 1974 gegründet und war eine nachgeordnete Einrichtung des Magistrats von Berlin, Abteilung Kultur. Der Bezirksfilmdirektion Berlin oblag die Aufsicht über die Berliner Filmtheater. Sie arbeitete ausgehend von den Vorgaben des Ministeriums für Kultur der DDR.
Die BFD gliederte sich in die Bereiche Direktion, Filmeinsatz, Auswertung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Erhaltung und Sicherung der materiell-technischen Basis, Ökonomie und Spielstätten. Erster Direktor war Horst Reinsch.
Zum 01. Januar 1991 wurde die Einrichtung abgewickelt.
2. Bestandsinformationen
Als privatisierter ehemaliger VEB wurde der Betrieb mit Treuhandbeteiligung liquidiert.
Die aufbewahrungspflichtigen und sonstigen Unterlagen der liquidierten Unternehmen der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS, vormals Treuhandanstalt (THA)) wurden im Auftrag der BvS von der DISOS GmbH und später von der Rhenus Office System GmbH archiviert.
Gemäß einer am 09. Juli 2014 getroffenen Vereinbarung der BvS und der Archivreferenten der neuen Länder ist das archivwürdige Schriftgut dieser Überlieferung den zuständigen Archiven in den neuen Ländern zu übergeben, für Berlin dem Landesarchiv Berlin.
In diesem Zusammenhang erhielt das Landesarchiv im November 2014 von der Rhenus Office Systems GmbH den hier verzeichneten Archivbestand.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonde-ren Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Enthält u.a. Handakte aus dem Personalbüro
Erschlossen: 5 [AE] 0.15 [lfm]
Laufzeit: 1985 - 1991
Benutzung: Datenbank
Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 121 Magistrat von Berlin, Abteilung Kultur
1. Geschichte
Die Bezirksfilmdirektion (BFD) wurde als Nachfolgeeinrichtung des VEB Berliner Filmtheater zum 1. Januar 1974 gegründet und war eine nachgeordnete Einrichtung des Magistrats von Berlin, Abteilung Kultur. Der Bezirksfilmdirektion Berlin oblag die Aufsicht über die Berliner Filmtheater. Sie arbeitete ausgehend von den Vorgaben des Ministeriums für Kultur der DDR.
Die BFD gliederte sich in die Bereiche Direktion, Filmeinsatz, Auswertung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Erhaltung und Sicherung der materiell-technischen Basis, Ökonomie und Spielstätten. Erster Direktor war Horst Reinsch.
Zum 01. Januar 1991 wurde die Einrichtung abgewickelt.
2. Bestandsinformationen
Als privatisierter ehemaliger VEB wurde der Betrieb mit Treuhandbeteiligung liquidiert.
Die aufbewahrungspflichtigen und sonstigen Unterlagen der liquidierten Unternehmen der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS, vormals Treuhandanstalt (THA)) wurden im Auftrag der BvS von der DISOS GmbH und später von der Rhenus Office System GmbH archiviert.
Gemäß einer am 09. Juli 2014 getroffenen Vereinbarung der BvS und der Archivreferenten der neuen Länder ist das archivwürdige Schriftgut dieser Überlieferung den zuständigen Archiven in den neuen Ländern zu übergeben, für Berlin dem Landesarchiv Berlin.
In diesem Zusammenhang erhielt das Landesarchiv im November 2014 von der Rhenus Office Systems GmbH den hier verzeichneten Archivbestand.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonde-ren Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Enthält u.a. Handakte aus dem Personalbüro
Erschlossen: 5 [AE] 0.15 [lfm]
Laufzeit: 1985 - 1991
Benutzung: Datenbank
Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 121 Magistrat von Berlin, Abteilung Kultur
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ