Ernst Graf zu Holstein-Schaumburg belehnt Statius von Münchhausen, Sohn des verstorbenen Obristen Hilmar, mit den durch den Tod des Johann Rebock freigewordenen Lehen, nämlich dem Zehnten zu Holthausen vor Lügde mit 3 Hufen Landes daselbst, dem Zehnten zu Huckensen mit 5 Hufen Landes und desm Zehnten zu Amelfelde (vergl. Nr. 639) auf dem Schnellmarkt, einem Zehnten zu Holthusen an dem Ruteberge vor Blomberg mit dem Meierhofe zu Ißendorf, dem Gut Wendlinghausen und einem Drittel des Dorfes, 7 Hufen Landes (Pachtgut), genannt zum Stumpenhagen, und verleiht gleichzeitig dem Bruder und Neffen des Belehnten sowie ihren männlichen Erben die Mitnutzung. Eine weibliche Erbfolge in absteigender Linie wird ausdrücklich zugestanden.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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