Erbschaftsstreit um Haus Linzenich (Kr. Jülich). Der Appellant beansprucht für seine Frau, Maria Clara von Caspars, als Erbteil ein Viertel des Hauses Linzenich, während der Appellat, Miterbe und Vormund, den Preis für das verkaufte Gut für sich behalten habe mit der Begründung, für seinen Beitrag zur casparsischen Schuldentilgung Haus Linzenich von den Miterben zediert erhalten zu haben. Der Appellant betont den gleichgewichtigen Erbanspruch seiner Frau und bestreitet einen Anspruch des Appellaten, ehe dieser nicht über die vormundschaftliche Verwaltung des casparsischen Nachlasses Rechnung gelegt habe.
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Erbschaftsstreit um Haus Linzenich (Kr. Jülich). Der Appellant beansprucht für seine Frau, Maria Clara von Caspars, als Erbteil ein Viertel des Hauses Linzenich, während der Appellat, Miterbe und Vormund, den Preis für das verkaufte Gut für sich behalten habe mit der Begründung, für seinen Beitrag zur casparsischen Schuldentilgung Haus Linzenich von den Miterben zediert erhalten zu haben. Der Appellant betont den gleichgewichtigen Erbanspruch seiner Frau und bestreitet einen Anspruch des Appellaten, ehe dieser nicht über die vormundschaftliche Verwaltung des casparsischen Nachlasses Rechnung gelegt habe.
AA 0627, 213 - B 305/1787
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1727-1735, 1808 (1717-1733)
Enthaeltvermerke: Kläger: Dr. Franz Nikolaus Braun, Düsseldorf, 1733 dessen Witwe, (Bekl.) Beklagter: Johann Gottfried von Düssel, jül.-berg. Hofrat und Landschreiber, Düsseldorf, und Konsorten, nämlich Dr. Johann Wilhelm Steprath, wahrscheinlich Jülich, (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Lic. J. M. Deuren 1726, 1733 - Subst.: Lic. Ambrosius Joseph Stephani 1726 - Subst.: Dr. Cristian Hartmann von Gülich 1733 Prokuratoren (Bekl.): für Steprath: Dr. Johann Goy 1727 - Subst.: Dr. Johann Wilhelm Ludolf - für Düssel: Dr. Johann Goy 1727 - Subst.: Dr. Ludwig Ernst Hert Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Jül.-berg. Hofrat zu Düsseldorf 1725-1726 - 2. RKG 1727-1735, 1808 (1717-1733) Beweismittel: Acta priora (Bd. 2). Rationes decidendi (Bd. 1, 98-161). Botenlohnschein (Q 8). Beschreibung: 2 Bde., 14 cm, Bd. 1: 4 cm, 165 Bl., lose; Q 1-29, 31-32; Bd. 2: 10 cm, 592 Bl., geb.; = Q 30.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:20 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil I: A-B (Bestand)
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