Berufungsverhandlungen zur Besetzung der Lehrstühle für Theoretische Physik und für Experimentalphysik
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2.4. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät >> 02. Personalangelegenheiten >> 02.02. Auswahl und Einsatz des Personals >> 02.02.01. Berufungen
1949-1950, 1957-1960
Enthält u.a.: - Vorschlag zur Berufung von Albert Kochendörfer (Stuttgart) zum Professor mit Lehrstuhl für Theoretische Physik, dabei: Personalbogen, Lebenslauf, Spruchkammerbescheid über die Einstufung als Mitläufer des Nationalsozialistischen Regimes, Veröffentlichungsverzeichnis, Gutachten, Antrag der Fakultät zur Schaffung des Lehrstuhls für Theoretische Physik bei der Landesregierung, Antrag der Fakultät zur Berufung, Bedingungen von Albert Kochendörfer, Beschwerde von Albert Kochendörfer, Information und Absage. - Anfrage des Dekans an verschiedene Professoren und das Staatssekretariat zur Unterstützung bei der Besetzung des Lehrstuhls für Theoretische Physik. - Vorschlag über Gastprofessur für Prof. Kalitzin (Sofia, Bulgarien), dabei: Antrag der Fakultät, Ablehnung durch Staatssekretariat 1957, Aktenvermerk von Prof. Emersleben über den erneuten Berufungsvorschlag für Prof. Kalitzin 1960, Berichte über wissenschaftliche Arbeiten, Anfrage der Fakultät an verschiedene Wissenschaftler zur Klärung des Plagiatvorwurfes gegen Prof. Kalitzin, Veröffentlichungsverzeichnis, Antrag über zwei Gastvorträge 1960, Auszüge aus Protokollen des Rates der Fakultät 1957, Antrag der Fakultät für Gastprofessur 1960. - Anfragen des Dekans zur Wiederbesetzung des Lehrstuhls für Experimentalphysik an Prof. Mierdel (Dresden) mit Absage, Prof. Bethge (Berlin) mit Absage, Dr. Mollwo (Berlin) mit Absage, Absage von Prof. Burkhardt (Freiberg) und Dr. Karl Alexander (Dresden) 1960.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ