A1: Abt Friedrich des Klosters Michelfeld. A2: Konvent des Klosters Michelfeld. A3: Joachim Zatzer zu der Ziglmül (Staubershammer, Lkr. Eschenbach). S1: A1. S2: A2. S3: Hans Dürrigel zum Riegelstein (Lkr. Pegnitz). S4: Heinrich von Giech zu Kirchenthumbach, Richter zu Michelfeld. E: A1 und A2 einerseits und A3 andererseits. Betreff: Vertauschung des Hammers zu der Zigelmül (Staubershammer), den A3 von seinem verstorbenen Vater Lienhard Zatzer ererbt hat, durch A3 an A1 und A2. Werbürgen: Hans von der Grün, Hammermeister zu Unterleups (bei Pegnitz), und Jörg von der Grün, Bürger zu Pegnitz. Dagegen geben A1 und A2 dem A3 zwei Teile des Zehnts zu Pegnitz, der von Bischof Weigand und dem Hochstift zu Bamberg zu Lehen rührt und jährlich der Stadt Pegnitz 2 Gulden zinst, sowie etliche kleine Zinsen und Gefälle zu Pegnitz nach Inhalt eines dem Zatzer ausgehändigten Verzeichnisses, die lauteres freies Eigen sind. Weil die vertauschten Güter an Wert nicht gleich sind, sondern der Hammer zu der Zigelmül 625 Gulden mehr wert ist als die Zehnten und Gefälle, haben A1 und A2 dem Zatzer dafür 525 Gulden in bar gegeben, deren richtigen Empfang er quittiert.