47/4 [fol. 137']: 1757 Sept 8 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 52
Enthält: Anwesend: de Lohenschiold; Cotta; Sartorius; Hoffmannus; Moeglinglius sen.; Smalcalderus; Harprechtus jun.; Gmelin; Sigwartus; Moeglingius jun.; Kiesius; Ploucquetius; Schottius; Hoffmannus Philos.; 1.) Erneuerung eines Vergleichs zwischen verstorbenem Pfarrer Reis von Wolfenhausen und Filiale Nellingsheim unter Zustimmung des Senats als Patron erst nach Konfirmation des neuen Pfarrers. [UAT 47/4, Bl. 137']; 2.) Anfrage der Gemeinde Nellingsheim wegen Neubesetzung der Pfarrstelle Wolfenhausen. [UAT 47/4, Bl. 138]; 3.) Konfirmierung deds Hauskaufs von [Johann Hieronimus] Boeswillibald von seiner Schwiegermutter Gregorius. (Schneider Wittich) [UAT 47/4, Bl. 138]; 4.) Abweisen einer Beschwerde von Dechant Heuss von Dischingen wegen Senatsschreiben an dortigen Obervogt v. Hirrlinger Heussens Zehntgesuch betreffend. (Verweis auf Protokoll vom 12. Aug. 1757) [UAT 47/4, Bl. 138]; 5.) Genehmigtes chirurgisches Lehrgeld für Christoph Eberhard, Sohn des Johann Georg Eberhard von Heiningen aus Stip. Kellenbenzianum. (Administrator Smalcalder) [UAT 47/4, Bl. 138']; 6.) Bekanntgabe des Zwangbesteigerung von Johannes Entenmann aus Weil im Schönbuch durch Herrn Rat und Vogt zu Lustnau. [UAT 47/4, Bl. 138']; 7.) Gratial für stud. jur. Johann Gottlieb Sylvius von Harpersdorf, Schlesien. [UAT 47/4, Bl. 138']; 8.) Gratial für Maria Rosina Hornberger, Buchbinderin [UAT 47/4, Bl. 138']; 9.) Gratial für Johannes Bietinger, Ziegelknecht. [UAT 47/4, Bl. 138']; 10.) Gratial für Maria Barbara Papst, Malerwitwe. [UAT 47/4, Bl. 138']; 11.) Resignation von Dr. Cotta als Supremus Deputatus und Relation über Fiskus acad. (Pfarrhaus zu Feuerbach, Zehntsteuer, Kanzlerhausreparatur) [UAT 47/4, Bl. 138']; [12] Resignation von Prof. Ploucquet als Deputatus Philosophische Fakultät [UAT 47/4, Bl. 139]; [13] Wahl eines Deputatus Theologische Fakultät: Christoph Friedrich Sartorius. [UAT 47/4, Bl. 139]; [14] Wahl eines Deputatus Philosophische Fakultät: Otto Christian de Lohenschiold. [UAT 47/4, Bl. 139]; [15] Wahl des Supremus Deputatus: Gottfried Daniel Hoffmann und dessen Vereidigung. [UAT 47/4, Bl. 139]; [16] Beratung über Kandidaten für vakante Pfarrstelle Wolfenhausen mit Filialen Nellingsheim und Eckenweiler als Nachfolger des verstorbenen Pfarrers Reis. [UAT 47/4, Bl. 139']; [17] Wahl von Mag. Georg Enslin von Ludwigsburg, bisher Vikar in Walddorf, Tübingen Amts, zum Pfarrer von Wolfenhausen. [UAT 47/4, Bl. 140']
Akte
Acta Senatus, Bd. 52
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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