DEKT, Landesausschuss Rheinland (Bestand)
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1OB 031
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 1OB Oberbehörden >> 1OB 031 DEKT, Landesausschuss Rheinland
Bestandsbeschreibung: Der Landesausschuss Rheinland des Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) Der Landesausschuss Rheinland ist ein unselbstständiger Ausschuss der Ev. Kirche im Rheinland und Teil der Organisationsstruktur des Deutschen Evangelischen Kirchentags auf landeskirchlicher Ebene. Gemäß der Ordnung des DEKT (Fassung vom 24. März 2006) sind die Landesausschüsse "mitverantwortlich für die Vorbereitung und Nacharbeit der zentralen Kirchentage. Sie fördern die Verbindung zwischen den jeweiligen Kirchen, deren Werken und Verbänden sowie den politischen sozialen, kulturellen Gruppen und Einrichtungen ihrer Region einerseits und den Organen des DEKT andererseits", sie können aber auch regionale Kirchentage und vergleichbare Veranstaltungen in eigener Verantwortung durchführen. Im Einklang mit der Ordnung des DEKT gibt der Landesausschuss sich selbstständig eine eigene Satzung. Der Landesausschuss Rheinland setzt sich zusammen aus den Synodalbeauftragten der Kirchenkreise und den für den Kirchentag zuständigen Dezernenten und Dezernentinnen sowie bis zu 12 weiteren Personen aus Werken und Ämtern sowie Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens, die auf Vorschlag des Vorstandes durch den Landesausschuss berufen werden. Zur Wahrnehmung seiner Geschäfte wählt der Landesausschuss einen Vorstand, der aus dem/der Vorsitzenden, dem Geschäftsführer/in und vier weiteren Mitgliedern besteht. Die Wahl erfolgt für einen Zeitraum von sechs Jahren, wobei jeweils die Hälfte nach drei Jahren ausscheidet. Der/Die Geschäftsführer/in ist nebenamtlich für den Landesausschuss tätig und in der Regel hauptamtlich bei einer kirchlichen Körperschaft beschäftigt. Der Landesausschuss tagt in der Regel zwei mal jährlich. Seine Satzung (Fassung von November 1999) ergänzt und präzisiert die in der Ordnung des DEKT genannten Aufgaben um folgende: thematische und organisatorische Begleitung der Kirchentage, Förderung und Koordinierung der Mitarbeit und der Teilnahme innerhalb der Landeskirche, Weiterleitung von Informationen und Materialien. Das gemeinsame Gremium der Landesausschüsse ist die Konferenz der Landesausschüsse. Diese besteht aus den Vorsitzenden und einem weiteren Vertreter des Landesausschusses, in der Regel der/die Geschäftsführer/in. Der/Die Vorsitzende des Landesausschusses ist außerdem Mitglied der Präsidialversammlung. Bestand Der vorliegende Bestand wurde am 27.7.2007 von Frau Ute Dornbach-Nensel, Geschäftsführerin des Landesausschusses seit 2006, an das Archiv abgegeben. Er umfasste zahlreiche Stehordner und Kartons auf einer Fläche von ca. 15 laufenden Metern. Weitere 4 Kartons neueren Materials wurden am 12.5.2011 nachgereicht. Der komplette Bestand setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: einer Plakatsammlung, gesammeltem Dokumentationsmaterial der einzelnen Kirchentage, sowie umfangreichem Verwaltungsschriftgut. Die Nachreichung enthielt weiteres Dokumentationsmaterial und Plakate. Desweiteren die Dokumentarbände zu den einzelnen Kirchentagen, die in die Bibliothek integriert wurden. Er deckt den Zeitraum von 1950 bis 2007 ab (mit wenigen früheren Ausnahmen) und damit eine Vielzahl an Deutschen Evangelischen Kirchentagen, Ökumenischen, Landes- und Regionalkirchentagen. Verzeichnet wurde der Bestand im Frühjahr und Sommer 2011. Die Plakate waren zum Teil in Mappen, zum Teil aber auch in gerollter Form gelagert. An einigen Stellen wurden auch abgeheftete Plakate aus den Ordnern entnommen. Sie alle wurden in der Plakatsammlung zusammengefasst und im Plakatschrank plangelegt. Bei den entnommenen Plakaten wurden Querverweise zu den entsprechenden Akten eingerichtet. Bei der Verzeichnung wurde jedes Plakat in jedem Format einmalig aufgenommen. Von den meisten Plakaten liegen zum Teil auch zahlreiche Mehrfachabzüge vor, die zwar nicht im Findbuch erfasst, aber ebenfalls noch aufbewahrt werden. Ein Teil der Plakate der Klassifikation "1.4. Sonstige Plakate" wurde nicht einzeln aufgenommen sondern in einer Sammeleinheit (Nr.73) zusammengefasst. Diese Plakate zeigen weder einen erkennbaren Bezug zum Kirchentag oder zum Landesausschuss Rheinland noch überhaupt kirchliche Inhalte. Eine zukünftige Kassation wäre denkbar. Bei dem Dokumentationsmaterial handelt es sich um eine Vielzahl von unterschiedlichen Materialien für, vom oder über den DEKT: Bücher, Arbeitshefte, Zeitungen, Tagungsmappen, Berichte, Broschüren und Handzettel, Musikkassetten und -CDs, Schals und Tücher, Medaillen und Anstecknadeln, Aufkleber, Postkarten und vieles mehr. Dieses Material wurde den einzelnen Kirchentagen zugeordnet. Hier bildet ein Archivkarton eine Verzeichnungseinheit, dessen Inhalt wurde separat nummeriert. Fotos und Dias wurden chronologisch geordnet und verzeichnet. Fotos und Ansichtskarten, die keinem konkreten Kirchentag oder Ereignis zugeordnet werden konnten, wurden unter der Nr. 391 zusammengefasst. Bei dem Schriftgut wurde die Ordnung der Stehordner weitgehend beibehalten. Dabei ergaben sich zwei Ordnungsschemata, die sich in den Klassifikationspunkten "4.1. Verwaltung und Gremien" und "4.2. Einzelne Kirchentage" wiederfinden. Der Bestand wurde fortlaufend durchnummeriert, die Nachreichungen mit Springnummern eingefügt. In dem Bestand sind Unterlagen zu fast allen Kirchentagen seit 1950 enthalten. Durch die hohe zeitliche Kontinuität und die Vielseitigkeit der Materialien ergibt sich ein dichtes, vielschichtiges Bild der Entwicklung der Kirchentagsbewegung, dass durch die Dokumentarbände in der Bibliothek noch vervollständigt wird. Literatur Ordnung des DEKT in der Fassung vom 24.03.2006, http://typo3dektsync.s3.amazonaws.com/production/htdocs/uploads/media/DEKT_Ordnung_02.pdf [Stand: 16.06.2011] Satzung des Landesausschusses Rheinland des DEKT in der Fassung vom November 1999
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET