Balingen W (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 315
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen >> Altensteig - Güglingen
1334, 1501-1793
Überlieferungsgeschichte
Balingen, erstmals im 863 erwähnt und 1255 zur Stadt erhoben, gelangte 1403 durch Kauf an Württemberg und wurde unmittelbar danach Sitz einer Vogtei, aus der später ein württembergisches Amt hervorging, das 1758 den Status eines Oberamts erhielt. Dieses setzte sich bis 1806 aus der Amtsstadt Backnang und den Orten Burgfelden, Dürrwangen, Endingen, Engstlatt, Erzingen, Frommern, Heselwangen, Hossingen, Laufen, Meßstetten, Oberdigisheim, Onstmettingen, Ostdorf, Pfeffingen, Stockenhausen, Streichen, Tailfingen, Tieringen, Truchtelfingen, Waldstetten, Wannental, Weilheim und Zillhausen. Nach der Erhebung Württembergs zum Königreich wurden das Oberamt um einige alt- und neuwürttembergische Orte erweitert. 1934/38 erfolgte die Umbenennung zum (Land-) Kreis Balingen, der noch bis zur Kreisreform 1973 bestand und danach im Zollernalbkreis aufging.
Inhalt und Bewertung
Die Unterlagen des vergrößerten Oberamts Balingen aus der Zeit von 1806-1945 befinden sich im Staatsarchiv Sigmaringen und im Kreisarchiv des Zollernalbkreises. Von dort wurden 1969 im Zuge einer Beständebereinigung weitere Unterlagen des Oberamts Backnang aus der Zeit vor 1806 an das Hauptstaatsarchiv abgegeben, die sich seitdem im Bestand A 315 L befinden. Im Jahr 1976 erfolgte analog dazu ein Beständeausgleich mit dem Staatsarchiv Sigmaringen, der zur Bildung eines weiteren Bestandes mit der Signatur A 315 Si führte. Einige Urkunden aus Bestand A 315 wurden im Jahr 1996 im Original an das Stadtarchiv Balingen abgegeben. Sie liegen im Hauptstaatsarchiv Stuttgart jedoch auf Mikrofilm vor und sind im Findbuch mit geschweiften Klammern gekennzeichnet.
Weitere Unterlagen zum Oberamt Balingen befinden sich u. a. in folgenden Beständen:
A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten
A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten
A 315 L Balingen W (Ludwigsburger Ablieferung)
A 315 Si Balingen W (Sigmaringer Ablieferung)
A 602 Württembergische Regesten, Balingen W (Nr. 6589-6723)
E 146 Ministerium des Innern III
E 150 Ministerium des Innern IV
H 101/4 Weltliche Lagerbücher: Oberamt Balingen
StAS Wü 65/4 Oberamt Balingen, 1806-1945 (9 Teilbestände)
KrA Zollernalbkreis BL 1-4 Oberamt/Landkreis Balingen, 1596-1972 (8 Bestände/Teilbestände)
Urkunden vor 1300 liegen vom Amt Balingen nicht vor. Im Verlagerungsort Heimsheim sind 1945/46 einzelne Urkunden und Aktenfaszikel während der Besetzung durch die Franzosen verloren gegangen. Sie sind in diesem Repertorium nicht aufgenommen.
Das in den Jahren 1947-1949 von K. O. Müller erstellte und mit zahlreichen Nachträgen versehene Findbuch wurde im August 2015 durch die Zeitangestellte Britta von Sikorski unter Anleitung von Johannes Renz in die Datenbank ScopeArchiv eingegeben. Anschließend erfolgte eine Neuindizierung, bei der, sofern möglich, auch Normdeskriptoren vergeben wurden.
Balingen, erstmals im 863 erwähnt und 1255 zur Stadt erhoben, gelangte 1403 durch Kauf an Württemberg und wurde unmittelbar danach Sitz einer Vogtei, aus der später ein württembergisches Amt hervorging, das 1758 den Status eines Oberamts erhielt. Dieses setzte sich bis 1806 aus der Amtsstadt Backnang und den Orten Burgfelden, Dürrwangen, Endingen, Engstlatt, Erzingen, Frommern, Heselwangen, Hossingen, Laufen, Meßstetten, Oberdigisheim, Onstmettingen, Ostdorf, Pfeffingen, Stockenhausen, Streichen, Tailfingen, Tieringen, Truchtelfingen, Waldstetten, Wannental, Weilheim und Zillhausen. Nach der Erhebung Württembergs zum Königreich wurden das Oberamt um einige alt- und neuwürttembergische Orte erweitert. 1934/38 erfolgte die Umbenennung zum (Land-) Kreis Balingen, der noch bis zur Kreisreform 1973 bestand und danach im Zollernalbkreis aufging.
Inhalt und Bewertung
Die Unterlagen des vergrößerten Oberamts Balingen aus der Zeit von 1806-1945 befinden sich im Staatsarchiv Sigmaringen und im Kreisarchiv des Zollernalbkreises. Von dort wurden 1969 im Zuge einer Beständebereinigung weitere Unterlagen des Oberamts Backnang aus der Zeit vor 1806 an das Hauptstaatsarchiv abgegeben, die sich seitdem im Bestand A 315 L befinden. Im Jahr 1976 erfolgte analog dazu ein Beständeausgleich mit dem Staatsarchiv Sigmaringen, der zur Bildung eines weiteren Bestandes mit der Signatur A 315 Si führte. Einige Urkunden aus Bestand A 315 wurden im Jahr 1996 im Original an das Stadtarchiv Balingen abgegeben. Sie liegen im Hauptstaatsarchiv Stuttgart jedoch auf Mikrofilm vor und sind im Findbuch mit geschweiften Klammern gekennzeichnet.
Weitere Unterlagen zum Oberamt Balingen befinden sich u. a. in folgenden Beständen:
A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten
A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten
A 315 L Balingen W (Ludwigsburger Ablieferung)
A 315 Si Balingen W (Sigmaringer Ablieferung)
A 602 Württembergische Regesten, Balingen W (Nr. 6589-6723)
E 146 Ministerium des Innern III
E 150 Ministerium des Innern IV
H 101/4 Weltliche Lagerbücher: Oberamt Balingen
StAS Wü 65/4 Oberamt Balingen, 1806-1945 (9 Teilbestände)
KrA Zollernalbkreis BL 1-4 Oberamt/Landkreis Balingen, 1596-1972 (8 Bestände/Teilbestände)
Urkunden vor 1300 liegen vom Amt Balingen nicht vor. Im Verlagerungsort Heimsheim sind 1945/46 einzelne Urkunden und Aktenfaszikel während der Besetzung durch die Franzosen verloren gegangen. Sie sind in diesem Repertorium nicht aufgenommen.
Das in den Jahren 1947-1949 von K. O. Müller erstellte und mit zahlreichen Nachträgen versehene Findbuch wurde im August 2015 durch die Zeitangestellte Britta von Sikorski unter Anleitung von Johannes Renz in die Datenbank ScopeArchiv eingegeben. Anschließend erfolgte eine Neuindizierung, bei der, sofern möglich, auch Normdeskriptoren vergeben wurden.
99 Urkunden, 43 Büschel (2,10 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ