Ulrich Ulner v. Dieburg und Margarethe, Tochter des Wolf Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg und der Elisabeth Vetzer v. Geispitzheim bekunden, dass...
Vollständigen Titel anzeigen
NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1508-1530
1529 August 18
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dienstag nach Bartholomeus
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ulrich Ulner v. Dieburg und Margarethe, Tochter des Wolf Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg und der Elisabeth Vetzer v. Geispitzheim bekunden, dass sie unter Vermittlung von Ritter Martin v. Heusenstamm, Georg Flach v. Schwarzenberg, Johann v. Schönburg, Amtmann zu Stromberg, Wolf Ulrich v. Flehingen, Vogt zu Bretten, Johann v. Koppenstein, Amtmann zu Ellerbach, von Seiten des ersteren, und des Ludwig v. Fleckenstein, kurpfälzischen Großhofmeisters,der Ritter Philipp und Hans Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, des Bechtolf v. Flörsheim, des Balthasar v. Rosenberg, Vogt zu Lauterburg, und des Hans v. Ingelheim, von Seiten der Margarethe, einen Ehevertrag geschlossen haben. Die Brauteltern sollen danach 2.000 rheinische Goldgulden Kurfürstenwährung als Ehesteuer zahlen, die für eine jährliche Gülte von 200 Gulden versichert werden sollen. Ulrich soll diese Summe von 2.000 rheinischen Gulden widerlegen, versichert mit genannten Gülten zu Weinheim. Außerdem soll er eine Morgengabe von 400 rhein. Gulden leisten und ein Wittum von 400 Gulden stellen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Eltern der Ausstellerin 2, Ludwig v. Fleckenstein, Hans Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Bechtolf v. Flörsheim, Hans v. Ingelheim, Diether v. Schönburg, Martin v. Heusenstamm, Philipp v. Frankenstein, Georg Flach v. Schwarzenberg, Johann v. Schönburg, Wolf Ulrich v. Flehingen und Philipp Ulner v. Dieburg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 133 - Ausf., Perg., von 14 anh. Sg. Nr. 14 besch.; Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 133a - 2. Ausf., Perg., von 14 anh. Sg. Nr. l-4 und 7-14 abgef., Nr. 5 stark besch., Nr. 6 besch., mit rückseitigem Vermerk 'cassetur, weilen ein Gleichlautendes Original Exemplar schon bei Hand'
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ulrich Ulner v. Dieburg und Margarethe, Tochter des Wolf Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg und der Elisabeth Vetzer v. Geispitzheim bekunden, dass sie unter Vermittlung von Ritter Martin v. Heusenstamm, Georg Flach v. Schwarzenberg, Johann v. Schönburg, Amtmann zu Stromberg, Wolf Ulrich v. Flehingen, Vogt zu Bretten, Johann v. Koppenstein, Amtmann zu Ellerbach, von Seiten des ersteren, und des Ludwig v. Fleckenstein, kurpfälzischen Großhofmeisters,der Ritter Philipp und Hans Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, des Bechtolf v. Flörsheim, des Balthasar v. Rosenberg, Vogt zu Lauterburg, und des Hans v. Ingelheim, von Seiten der Margarethe, einen Ehevertrag geschlossen haben. Die Brauteltern sollen danach 2.000 rheinische Goldgulden Kurfürstenwährung als Ehesteuer zahlen, die für eine jährliche Gülte von 200 Gulden versichert werden sollen. Ulrich soll diese Summe von 2.000 rheinischen Gulden widerlegen, versichert mit genannten Gülten zu Weinheim. Außerdem soll er eine Morgengabe von 400 rhein. Gulden leisten und ein Wittum von 400 Gulden stellen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Eltern der Ausstellerin 2, Ludwig v. Fleckenstein, Hans Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Bechtolf v. Flörsheim, Hans v. Ingelheim, Diether v. Schönburg, Martin v. Heusenstamm, Philipp v. Frankenstein, Georg Flach v. Schwarzenberg, Johann v. Schönburg, Wolf Ulrich v. Flehingen und Philipp Ulner v. Dieburg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 133 - Ausf., Perg., von 14 anh. Sg. Nr. 14 besch.; Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 133a - 2. Ausf., Perg., von 14 anh. Sg. Nr. l-4 und 7-14 abgef., Nr. 5 stark besch., Nr. 6 besch., mit rückseitigem Vermerk 'cassetur, weilen ein Gleichlautendes Original Exemplar schon bei Hand'
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ