Grundstücksgeschäfte des Franz Rinsche gen. Haggeney
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N 095 Luster-Haggeney, 13
N 095 Luster-Haggeney Luster-Haggeney
Luster-Haggeney
1822-1850
Enthält: - Vor dem Notar Franz Wilhelm Mues zu Beckum verkaufen Schulze Caspar Hollenhorst und die Witwe Peter Lohmeyer geb. Elisabeth Freitag und ihr Sohn Caspar Lohmeyer dem Franz Rinsche gen. Haggeney verschiedene Grundschtücke Vom Kolonat Lohmeyer auf dem ächteren Altenkamp, auf dem Rüdenbrink, Kaufpreis 300 Rtlr., 150 Rtlr. hatte Rinsche der Verkäuferin bereits vor Jahren gezahlt. 150 Rtlr. habe derselbe für ihre Schulden bei Schultze Hollenhorst aufgebracht. Zeugen: Rentmeister Philipp Mensing. Wadersloh, und Kötter Franz Stackmann , Kirchspiel Liesborn. - Vor dem Notar Franz Wilhelm Mues aus Beckum tauscht Franz Rinsche gen. Haggeney mit dem Kötter Heinrich Paul Ackerland auf dem Rüdenbrink gegen Land auf dem Westfeld. Zeugen: Litograph Friedrich Wilh. Wolff aus Herzfeld und Wirt Berhard Rapelmann aus Herzfeld. - Franz Rinsche tauscht mit dem Kötter Heinrich Bohnenkemper, gen. Schomaker der die Wwe. des Franz Schomaker , Maria geb. Blinde geheiratet hatte, verschiedene Grundstücke (aus den Jahren 1822 und 1836, in Abschrift) - Der Landwirt Hermann Schulze Bexten und der Vormund dessen Tochter Sophia, der Gutsbesitzer Bernhard Henkelmann gen . Hesselmann in Assistenz des Amtmanns Schmitz aus Lippstadt verkaufen dem Franz Rinsche gennannt Haggeney verschiedene Grundstücke des Schulzenhofes Bexten : die norderste Wiese und das sog. Strauchholtz. Anbei Mitteilungen über Hypothekeneintragungen
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ