5.2 Kurt Gerstein-Archiv, 26
8 Fasc. 1
5.2 Kurt Gerstein-Archiv Kurt Gerstein-Archiv
Kurt Gerstein-Archiv >> Alte Sammlung
1945 - 1969
Enthält u.a.: Korrespondenz zwischen Heiner Lichtenstein, Elfriede Gerstein, Ernst Weisenfeld, Pierre Joffroy, L←on Poliakov und Herbert Weißelberg um die letzten Tage K.G.s und die Ursache seines Todes, Aussage seines Mitgefangenen Karl Buck über K.G., 1967; Zettelkopie der ersten Registrierung K.G.s im Cherche Midi, 1945; Auszug der Insassen-Liste des Cherche-Midi, 1945; Adressenliste der mit der Gerstein-Forschung in Zusammenhang stehenden Personen und Institutionen, o.D.; Rekonstruktion der letzten Lebenstage K.G.s, o.D.; Liste mit Namen und Zusammenhang der mit K.G. in Verbindung stehenden Personen, o.D.; Liste Elfriede Gersteins über den zugesandten Nachlaß ihres Mannes, 1969; Herbert Weißelberg-Bericht über die letzten Tage K.G.s für Superintendent i.R. Kurt Rehling, 1969; Ernst Weisenfeld über den Verbleib der Leiche K.G.s, 1967; Unterlagen der United Nations War Crime Commission und des Chef de LOrgane de Recherche des Criminels de Guerre betr. führender Persönlichkeiten des NS, 1945; rechtsgerichteter Zeitungsartikel über den Gerstein-Bericht als Fälschung, 1969
Darin u.a.: Zeitungsartikel: "Spion im Lager der Mörder", "Der Spiegel", 1969; Druckschrift; "Kurt Gerstein, Zum 20. Todestag 1965" in: "Friede über Israel" Zeitschrift für Kirche und Judentum, 1965
Darin u.a.: Zeitungsartikel: "Spion im Lager der Mörder", "Der Spiegel", 1969; Druckschrift; "Kurt Gerstein, Zum 20. Todestag 1965" in: "Friede über Israel" Zeitschrift für Kirche und Judentum, 1965
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland