Urteil in der Strafsache gegen Kurt Uhlich und 10 Genossen aus Senftenberg, Großräschen und Umgebung wegen Vorbereitung zum Hochverrat durch Flugblattverteilung an Angehörige der SS und SA in Senftenberg und Großräschen, 1933
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41 Großräschen 264 (434270)
41 Großräschen (35441) Rep. 41 Amtsbezirk Großräschen, Kr. Calau
Rep. 41 Amtsbezirk Großräschen, Kr. Calau >> Polizeiverwaltung >> Politische Polizei
1934
Enthält: 1. Elektromonteur Kurt Uhlich aus Senftenberg, geb. 14.6.1908 - seit 1929 KPD, 1932 Leiter des KJV im Unterbezirk Senftenberg, zeitweilig Zellenkassierer - 2. Bauarbeiter Ewald Below aus Hörlitz Flur, geb. 10.10.1887 - seit 1920 KPD, Mitglied der Roten Hilfe in Hörlitz - 3. Erdarbeiter Edmund Radojewski aus Senftenberg, geb. 29.10.1903 - seit 1932 KPD, Kassierer. - 4. Sägewerkarbeiter Paul Pösch aus Senftenberg, geb. 14.7.1894 - 1931-1932 KPD, Mitglied der Internationalen Arbeiterhilfe. - 5. Straßenarbeiter Max Engler aus Senftenberg, geb. 31.3.1891 - KPD, seit 1926 Vorsitzender der RFB, Stadtverordneter der KPD. - 6. Maurer Walter Gebhardt aus Großräschen, geb. 24.6.1908 - seit 1929 Ortsgruppenleiter der KPD. - 7. Heizer Fritz Richter aus Großräschen, geb. 29.8.1906 - seit 1932 KPD, Kassierer. - 8. Schlosser Peter Przewloka aus Senftenberg, geb. 16.9.1892, parteilos. - 9. Bürogehilfe Gregor Josef Clemens Splitt, geb. 15.11.1910 - parteilos. - 10. Bauarbeiter Eduard Stefaniak aus Senftenberg, geb. 10.8.1912 - parteilos. - 11. Bauarbeiter Joseph Kowal aus Senftenberg, geb. 6.1.1893 - KPD.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:27 MESZ
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