Pannenkraftwerk Philippsburg - Schlamperei, Ahnungslosigkeit bei der Atomaufsicht, Löcher im Sicherheitsmanagement
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/004 D013127/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/004 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2001
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2001 >> Oktober 2001
28. Oktober 2001
Ist Philippsburg kein Einzelfall, ist die Produktion von Atomstrom hierzulande ein noch viel größeres Risiko als bisher angenommen?
Wie die drei Affen, die nichts hören, nichts sehen und schon gar nicht sagen, sind die Verantwortlichen lange mit den Pannen und Fehlern beim Betrieb des Atomkraftwerks Philippsburg umgegangen. Jetzt sollen Köpfe rollen, bis hin zum Landesumweltminister. Den hat zwar in dieser Woche die Koalitionsmehrheit im Landtag gestützt, aber damit ist die Affäre längst nicht beendet. Und auch ein Ministerrücktritt würde das Kardinalproblem nicht beseitigen.
SWR1 Thema heute: Baden-Württemberg berichtet über mangelnde Distanz, fehlende Kritikbereitschaft bei denen, die die Kraftwerke betreiben und bei denen, die sie kontrollieren.
Wie die drei Affen, die nichts hören, nichts sehen und schon gar nicht sagen, sind die Verantwortlichen lange mit den Pannen und Fehlern beim Betrieb des Atomkraftwerks Philippsburg umgegangen. Jetzt sollen Köpfe rollen, bis hin zum Landesumweltminister. Den hat zwar in dieser Woche die Koalitionsmehrheit im Landtag gestützt, aber damit ist die Affäre längst nicht beendet. Und auch ein Ministerrücktritt würde das Kardinalproblem nicht beseitigen.
SWR1 Thema heute: Baden-Württemberg berichtet über mangelnde Distanz, fehlende Kritikbereitschaft bei denen, die die Kraftwerke betreiben und bei denen, die sie kontrollieren.
0:25:00; 0'25
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Thema heute: Baden-Württemberg
Hahn, Lothar
Keil, Dietmar; Atomaufseher
Philippsburg KA
Kernenergie: Kernkraftwerk Philippsburg
Kernenergie: Kernkraftwerk: Sicherheit
Partei: CDU: Kernenergie
Partei: Grüne: Kernenergie
Partei: SPD: Kernenergie
Skandal
Umweltpolitik
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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