Jakob Emhart (Emhardi), Prokurator, der Pfarrer und die anderen Pfründner der Präsenz zu Sankt Michael bekunden: Die ehrbaren Peter Schmaltreu (Smaletrew) und Konrad Mörlein, Testamentsvollstrecker des Seifried (Syfrid) Maurer, Pfarrers zu Fichtenberg (Viechberg), haben der Präsenz 40 Gulden rheinisch übergeben, die zu einer Gült von 2 Gulden versichert wurden zu Oberscheffach auf Leuppes Gütlein, das an die Scheuer der Kinder des Hans Gräter (Greter) an der Schmerach stößt und über das Thomas Gräter zu Oberscheffach den Kaufbrief übergeben hat. Für die Gült soll Seifried (Syfrid) Maurer, seinen Eltern, Vorfahren, Nachkommen und Wohltätern ein Jahrtag gehalten werden. Über die Verteilung sind Anweisungen gegeben, darunter ist bestimmt, daß 5 Schilling Heller für Brot an arme Leute am Grabe gegeben werden soll. Ausfallende Seelmessen sollen durch Barfüßer, Johanniter (henserherren) oder Geistliche (herren) von Sankt Katharina ersetzt werden.