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Stadt Warendorf Urkunden
1648 Januar 31
Regest: Bürgermeister und Rat der Stadt Warendorf verkaufen mit Zustimmung der Alterleute, Chur und Gilden den Provisoren der Alten Kirche zu Warendorf Johan Middendorf und Dieterich Hertte, für 50 Reichstaler, die die Witwe des verstorbenen Johann Bernöle testamentarisch der Kirche vermacht hat, eine jährliche Rente von 2 1/2 Reichstaler bei Verpfändung der städtischen Güter und Einkünfte. Diese 50 Reichstaler sind der Stadt von Stephan Pohlman ausgezahlt und zur Abfindung des Rezeptors Sponlae wegen Vorschußleistung verwandt worden.
Ausfertigung - Pergament 17 x 23 cm; anhängendes Sekretsiegel in braunem Wachs in Holzkapsel. Unterschrift des Sekretärs Joh. Consbruch. Die rechte Hälfte der Urkunde hat durch Wasser gelitten. Bisher U 217.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.