Äbtissin, Priorin und Konvent des Klosters Lilienthal bestätigen, dass ihre Vorgängerinnen dem Johann Hardenacken anders genannt Vroydenpla und seiner Frau Beke ihren Besitz in Lehe, den früher Dietrich de Olde up deme Zande bebaute und jetzt Wilkin Dorn bebaut, und ein halbes Viertel in der Wetteringe und einen Zehnt über vier Amelken gud für einunddreißig Mark auf Lebenszeit verkauft haben, woraus sie jährlich eine Mark Rente stiften. Zudem haben sie von Hinrich Calveswanghe für eine Mark eingelöst und auf Lebenszeit zur Nutzung behalten einen Morgen auf dem Schelenkamp. Die Stiftung hat Beke jetzt noch zusätzlich um einen Verding erweitert. Ausfertigung Pergament, 28,5 x 23 cm, in Teilen beschädigt. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 383. - 2 Siegel angehängt, fehlen. Wij suster Lutgard ebbedissche, Berta priorne unde de ghemene convent des closters sunte Marien to dem Lyliendale/ wunschet heyl an gode al den, de dessen breff seet eder horet lezen, unde bekennet unde bethughet openbare an dessem breve,/ dat saligher dechtnisse vor Gheze ebbedissche, Ilsebe priorae, unse vorvame, unde to der tyd ere convent hebbet vorkoft/ dan unde laten deme beschedenen manne Johanne Hardenacken anders gheheten Vroyden pla, deme god gnade, unde Beken,/ siner husvrowen, vor ene unde drittich Bremer mark unse gud to der Lede, dat da to tyden bouwede Dyderik de Olde up deme/ Zande unde nou to tyden buwet Wilkin Dorn, unde eynen halven vertel, de in der Weteringhe gheleghen is, unde den theghe/ den, dene wy hebben over ver Amelken ghoud, myd al eren rechte unde tobehoringhe an ackere, weyde unde wissche, alzo de/ ghude unses closters sint, vrigliken to besittende unde to brukende to erer beyder unde to erer yewelkes lyve unde hebbet on des/ vorscreven ghudes unde thegheden vrucht unde aller tobehort echte unde rechte warschop gelovet, wor unde wanne en des neot is. Unde/ schude on dar