Forstlagerbücher: Freudenstadt (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 107/4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Selekte >> Altwürttembergische Lagerbücher >> Sonderverwaltungen >> Forstlagerbücher (gesamt)
1602-1812
Vorbemerkung: Wenige Jahre nach Gründung von Freudenstadt wurde der Forst gleichen Namens gebildet, Das Forstgebiet umfasste damals zwei Teile: der von der Nagolder Waldvogtei abgetrennte Baiersbronner Forst und der Dornstetter Waldgedingsbezirk. Von den verschiedenen Gebietserweiterungen ist vor allem die durch den Hornberger Forst zu nennen. Er bildete entsprechend seiner alten Bestandteile zwei eigene Huten. Am Ende der Herzogszeit umfasste der Freudenstädter Forst 9 Huten. Der Bestand enthält drei Lagerbuchgruppen. Die Forstbeschreibung von 1602, die Forstzinsbücher in mehreren Erneuerungsstufen von 1687 - 1781 sowie die Beilagerbücher von 1771 - 1812. Erneuerungen über den Hornberg-Schiltacher Forst oder inhaltliche Bezüge zu diesem fehlen in diesen Bänden s. a. unter H 107/6 Hornberger Forst s. a. unter H 107/11 Nagolder Forst Der Bestand umfasst 24 Bände mit einem Umfang von 1,9 lfd.m.
24 Bände (2,00 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ