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2/7 [fol. 151']: 1605 August 29 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. VII
Enthält: Anwesend: Bocer, Osiander, Hafenreffer, Sigward, Magirus, Halbritter, Neyffer, Bloss, Planer, Fabri, Müller, Crusius, Burckhard; 1.) Ausführlicher Bericht über Befragung des Philip Hermann, Bürger zu Cannstatter (Candstatt), in Zusammenhang mit dem Testament des stud. Caspar Christoph Rhor (Anm. 1) aus Pforzheim. Exekutoren des Testamentes: Dr. Sigwards Bruder, Amtmann zu Langensteinbach, und ein Bürgermeister zu Pforzheim. [UAT 2/7, Bl. 151']; (Abholung des Heinrich Werdenhoff (Anm. 2) durch eigenen Boten.); 2.) Beschluss dem Stiefvater des Heinrich Werdenhoff, dem königl. dämarklischen, auch fürstl. holsteinischen und märkgräfl. schaumburgischen Rat Laurentius Langerman über seines Stiefsohns Verhalten zu berichten. [UAT 2/7, Bl. 152]; 3.) Gemeinsam mit dem Untervogt befaßter Beschluss, daß alle Kaufleute, die zur Messe nach Frankfurt fahren, erst nach einem 4 wöchigen Aufenthalt am locus sanus und nach Vorlage einer Urkunde darüber, in die Stadt gelassen werden sollen. In Frankfutt grassiert die Pest. [UAT 2/7, Bl. 152]; 4.) Beschluss die Entscheidung des Herzogs im Zusammenhang mit der Besoldung der Appelationsgerichtsassessoren und den Beisitzern abzuwarten. [UAT 2/7, Bl. 152]; Anm. 1: MUT 224,2. Anm. 2: MUT 17353.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.