Justizwesen und Justizbehörden, Angelegenheiten der streitigen und freiwilligen Gerichtsbarkeit
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D 08. 01.1
D 08. Rechtspflege und Gerichtswesen Rechtspflege und Gerichtswesen
Rechtspflege und Gerichtswesen >> Rechtspflege und Gerichtswesen
1906-1935
Enthält: ··Positionierung des Fraulauterner Gemeinderats zum Antrag Saarwellingens vom Amtsgerichtsbezirk Lebach in den Bezirk Saarlouis zu wechseln (1906)
·Errichtung von Rechtsauskunftsstellen für "Minderbemittelte"
·Antrag der Maria Thimmel geb. Fritz auf Toderklärung ihres seit November 1914 an der Front verschollenen Ehemannes Nikolaus (02.01.1917)
·Schreiben des Reichskommissars für die Rückgliederung des Saarlandes an die Landräte betr. Berufung der Beisitzer für die Arbeitsgerichte und das Landesarbeitsgericht.
·Errichtung von Rechtsauskunftsstellen für "Minderbemittelte"
·Antrag der Maria Thimmel geb. Fritz auf Toderklärung ihres seit November 1914 an der Front verschollenen Ehemannes Nikolaus (02.01.1917)
·Schreiben des Reichskommissars für die Rückgliederung des Saarlandes an die Landräte betr. Berufung der Beisitzer für die Arbeitsgerichte und das Landesarbeitsgericht.
Bürgermeisteramt Fraulautern | 1816-1936
0,5 cm
Akte
Standort: Magazin Theater am Ring, Regal , Fach
zu Nikolaus Thimmel vgl. Lit. Quellen zur Genealogie im Landkreis Saarlouis und angrenzenden Gebieten; Bd. 11; Teil II; S. 803, Nr. 2617): Nikolaus Thimmel, wahrscheinlich geboren am 24.09.1878
Rechtsstatus: Eigentum
Vacano, Franz Adolf (1898-1909), Bürgermeister der Bürgermeisterei Fraulautern
Neis, Peter (1909-1936), Bürgermeister der Bürgermeisterei Fraulautern
Thimmel, Nikolaus und Maria
Fontaine, Fritz
Becker, Georg
Neugebauer, Kurt
Bürgermeisterei Fraulautern
Fraulautern
Saarwellingen
Lebach
Rechtspflege
Gerichtsbarkeit
Freiwillige Gerichtsbarkeit
Erster Weltkrieg (1914 - 1918)
Reichskommissar
Justiz
Rechtsgeschichte <Fach>
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.10.2025, 11:46 MESZ