Karl VI., römischer Kaiser, verleiht Marquard Rudolf Raßler nach Ableben seines Bruders Franz Antoni als vorigen Lehenträgers von Sebastian [Hiller], Abt, und Konvent zu Weingarten einen Zehnten zu Meckenbeuren, der vom Haus Österreich zu Lehen rührt. Den Leheneid empfängt in Vertretung des Ausstellers Lic. Joseph Bartholomäus Lobenwein von Weinegg, oberösterreichischer Regimentsadvokat.
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Karl VI., römischer Kaiser, verleiht Marquard Rudolf Raßler nach Ableben seines Bruders Franz Antoni als vorigen Lehenträgers von Sebastian [Hiller], Abt, und Konvent zu Weingarten einen Zehnten zu Meckenbeuren, der vom Haus Österreich zu Lehen rührt. Den Leheneid empfängt in Vertretung des Ausstellers Lic. Joseph Bartholomäus Lobenwein von Weinegg, oberösterreichischer Regimentsadvokat.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 2127
10425
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 18. Jahrhundert
1723 April 16 (den sechzechenten tag monnats Aprilis)
23,8 x 74,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Innsbruck
Aussteller: Karl VI., römischer Kaiser
Empfänger: Marquard Rudolf Raßler
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Aussteller: Karl VI., römischer Kaiser
Empfänger: Marquard Rudolf Raßler
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel
Lobenwein von Weinegg, Joseph Bartholomäus, Lic., Regimentsadvokat
Raßler, Franz Anton von; Landschreiber
Raßler, Marquard Rudolf von
Weinegg, von s. Lobenwein von Weinegg
Innsbruck, Tirol [A]
Meckenbeuren FN; Zehnt
Österreich; Lehen
Vorderösterreich; Regimentsadvokaten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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