Johann, Herr zu Schwarzenberg, hat zwischen Bischof Lorenz zu Würzburg und Graf Michel zu Wertheim, seinem Oheim, des Wildbanns halber auf Lebenszeit des Bischofs folgende Vereinbarung herbeigeführt: den Wildbann von der Altertheimer Flur den Weg entlang, der von den Hohentennach herab nach dem Haselbronn zieht, und über den Hoentennach hinaus nach Tauberbischofsheim (Bischoffsheym), Irdenberg, Kist und Eisingen, weiterhin von Haselbron herab in den Grund unter dem Hohentennach zur Almessdorffer Steige, von da bis nach Roßbrunn (Russbronn) und in die Mark Greussenheim, wo diese an die Remlinger Mark stößt, weiter die ganze Mark Greussenheim und Birkenfeld bis an die Karbacher Mark alles, was zwischen dieser Grenze und Würzburg und dem Main liegt, soll der Bischof bejagen. Was jenseits dieser Grenze gegen Remlingen, gegen Main und Tauber über die ganze Grafschaft Wertheim hin liegt soll Graf Michel bejagen. Der Bischof darf in das Waldbrunner, der Graf in das Hoentennach kein "swhel" schlagen. Nach des Bischof Tod soll der Vertrag keine Geltung mehr haben. Bischof und Graf nehmen die Verpflichtung auf sich.

Show full title
Landesarchiv Baden-Württemberg
Data provider's object view
Loading...