Bürgermeister und Ratmannen der Stadt Luckau bekunden, dass sie das Dorf Groß bzw. Klein Lubolz "mit allen synen zugehorungen vor geheiter bang irklagit haben vor vyr und vyrczig schog Behmisscher grosschen, dy uns Hans Füthrer von rechter schult schuldig was, und Mattis Ebirhart der alde und Paulinus Richart, unsere mittegesworen, das ouch also dirklagit haben vor dry und drysig schog Behmisscher grosschen und czwelf schog wucher, do sy vor Füthrer glabet hatten in dy Juden zu Frankenfort, und vor seben schog grosschen, dy her Paulino selbst schuldig was. Des ist uns vor recht gesprochen uf geheiter bang, das wir das dorf vorkoufen mogen und dy schulde dovon beczalen. Das haben wir also vorkouft unserm mittegesworen Paulino Richart vor czweyundsechczig schog Behmisscher grosschen, der her uns vyr und vyrczig schog wol zu danke beczalit hod und das obringe gelt gesant hod den Juden keigen Frankenfort. Und wenne frawe Gerdrut, des gnanten Füthrers eczwen eiliche husfrauwe, dy vyr schog geldes yrs lypgedinges, dy sy hod in dem selbigen dorfe, im adir syn erben ufflassen wil, so solle wir dy dorczu veligen und geleiten in unser stat geghen Luckow adir in ander stete adir dorfer, wo sy darczu kommen mag sicher und velig czu und abe vor uns und dy inwoner zu Luckow und all dy unsern, und dy gütere von ir uffnemen und dem gnanten Paulino ader syn erben dy reichen, alle wir in dy ytczunt erblichen gelegen haben". "Nach gats gebort vyrczenhundirt jar in dem sechczenden jare am nechsten mitwochen nach senth Johannes tage des heiligen tofer gates."