Herzog Gerhard und sein Sohn Wilhelm, Jungherzog von Jülich-Berg, übertragen zufolge letzten Willens ihrer verstorbenen Gemahlin und Mutter, Sophia von Sachsen, welche in U. L. F. Kirche des Kreuzbrüder-Ordens zu Düsseldorf vorzeiten einen Altar, an dem wöchentlich zwei Messen und zu ihrem Gedächtnis eine Vigilie gelesen werden sollen, gestiftet, sowie eine Erbrente aus einem Kapital von 500 oberländischen Gulden zur jährlichen Kleidung aller Priester und Brüder des Klosters mit weißen Röcken an dasselbe geschenkt hat, auch zu diesem Ende dem Konvent zur Abhaltung einer täglichen Messe für die ganze herzogliche Familie und eines Anniversars für die Herzogin Sophia ihren ganzen großen und kleinen Zehnten aus dem Hof zu Boichem (Bockum) im Kirchspiel Wittlar, Amt Angermund. G. zu Duysseldorp in den jaeren unss heren do men schreiff na der geburt Christi unss heren Dusent vierhundert vier und seventzich up sent Jacobi avent des hilligen apostels. Original, beiliegen Kopie, 18. Jahrhundert. Mit den Siegeln beider Herzöge.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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