Sitzung der Abteilung Dichtung am 27./28. Mai 1957 in Bühlerhöhe bei Baden-Baden
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AdK-W 137-04
137-4
AdK-W Akademie der Künste (West), Akademiebestand
Akademie der Künste (West), Akademiebestand >> 02. Tagungen der Akademie >> 02.03 Abteilungssitzungen >> 02.03.04 Sitzungen der Abteilung Literatur
27. - 28. Mai. 1957
Enthält: Anwesenheitsliste (Bl. 1-4), Programm (Bl. 7-11), Protokoll über die schriftliche Zuwahl von Heidegger (Bl. 34-36) sowie von Agnes Miegel (Bl. 37f., nicht gewählt). Vorschläge für die Tagesordnung: Walter v. Molo - Denkschrift zur Frage der Altersversorgung für Künstler (Bl. 17, 29), Bruckner (Bl. 18), Wilhelm v. Scholz (Bl. 15, 19f.), Hausmann (Bl. 21f.), Gertrud von le Fort (Bl. 23), Friedrich Schreyvogel (Bl. 24). Tagesordnung: Bericht des Generalsekretärs, Stellungnahme zur deutschen Kulturpolitik, "Atomfrage", Zuwahlen, Lessinghaus Wolfenbüttel, Stellungnahme der Akademie zu den publizistischen Organen, Altersversorgung, ausländische Akademien, Zusammenarbeit, "kritiklose Überfremdung", Schönheit der deutschen Sprache, Bericht über das Georg-Kaiser-Archiv. Kulturpolitik: im besonderen zur Äußerung Brentanos im Bundestag über Brecht, v. Buttlar zu überregionalen Aufgabenstellung der Akademie und dem entsprechend hohen Stellenwert von öffentlichen Äußerungen (auch Gutachten, Bsp. Musik - S. 30ff.; Holthusen gegen die Unterstützung des Göttinger Appells). Kultusministerkonferenz (Kultusministerkonferenz Stand der Gründung der Akademie und Subventionierung durch die Länder ablehnend gegenüber; Tiburtius setzte sich gegen die Kultusminister durch; Gutachten-Aktion seitens des Bundes über die Akademien mit dem Ziel einer Hierarchie innerhalb der Akademien - Darmstadt mit zentraler Stellung). Stellung zur Akademie-Ost (S. 41-47): gegensätzliche Auffassung zur Abt. Baukunst, die die Forderung der Ost-Akademie zur Unterstützung der Göttinger befürwortete, evt. gemeinsamen Aktivitäten zum 100. Geburtstag von Zille, Quadriga (Brandenburger Tor), zu Otto Dix (Doppelmitgliedschaft), gegenseitige Hilfe: z.B. Erledigung von Reiseformalitäten für die Mitglieder der West-Akademie für Reisen in die östlichen Länder seitens der Ost-Akademie, Besorgen von Noten von Strawinsky für die Ost-Akademie zum 75. Geburtstag des Komponisten. Generell zu den politischen Problemen der Zusammenarbeit der Akademien (Bsp. Besuch von Ludwig Justi in Berlin-West). Villa Massimo (S. 47-49), zum Göttinger Appell (S. 49ff.), dabei zur Aufgabe der Akademie im speziellen und zu den Möglichkeiten der Einflußnahme auf die Politik (Akademie als "Oberhaus des Geistes", S. 54; Bruckner: "wenn Herr v. Brentano Mitglied der Akademie wird, wäre es geschafft", S. 55; Bemühungen Sieburgs, über die FAZ ein öffentliches Interesse für die Akademie zu ermöglichen, S. 70-74). Debatte zum Wahlvorschlag von Erhart Kästner für Martin Heidegger( S. 56-58, 61f., 65f., 74-79); Diskussion um weitere Wahlvorschläge (u.a. Agnes Miegel, Ingeborg Bachmann), Altersversorgung (S. 85ff.), Fragen der Finanzierung von Projekten wie Schönberg-Ausgabe, Kaiser-Ausgabe, Ausbau Villa Serpentara: (S. 96ff.), zum Verhältnis der Berliner Akademie zu anderen v. ausländischen Akademien und zur Ost-Akademie (S. 102-115), zur "Schönheit der deutschen Sprache" (von le Fort, S. 128-133), Bericht von Huder über das Georg-Kaiser-Archiv (S. 133-150), zum Nachlaß von Carl Hauptmann (S. 150-155). Zusagen, Absagen, sonstiger Schriftwechsel , u.a. Walter Huder (Bl. 40), Gerd Gaiser (Bl. 41), Albrecht Goes (Bl. 42), Manfred Hausmann (Bl. 43), Curt Hohoff (Bl. 44), Reinhold Schneider (Bl. 45), Wilhelm v. Scholz (Bl. 46), Ina Seidel (Bl. 48), Friedrich Sieburg (Bl. 49, 73), Kurt Ihlenfeld (Bl. 50), Luise Rinser (Bl. 51), Bernt v. Heiseler (Bl. 52), Walter v. Molo (), Ferdinand Bruckner (Bl. 18), Gertrud v. le Fort (Bl. 53), Friedrich Schreyvogel (Bl. 54-56), Walter v. Molo (Bl. 57f.), Hans Egon Holthusen (Bl. 59, 68f.), Albrecht Goes (Bl. 63), Erhart Kästner (Bl. 64f.), Reinhold Schneider (Bl. 66), Carl Zuckmayer (Bl. 67), Heimito v. Doderer (Bl. 70f.), Max Mell (Bl. 72, 74), Hugo Hartung (Bl. 29, 84), Hertha Stroomann (Bl. 86).
87 Bl.
Akte
Band: 1
Beschriftung: Registratursignatur: 3181 IV - 1
Beschriftung: Registratursignatur: 3181 IV - 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ
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