War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden, 0685
War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden Stadt Warendorf Urkunden
Stadt Warendorf Urkunden
1630 Mai 11
Regest: M. Albert Schmaldt, Bürger zu Warendorf und seine Frau Helene bekunden, daß sie 1628 Jan. 16 von dem Kämmerer Johann Giese sen. und seinem Sohn Johann jun. ein Haus, das den Kindern des Giese aus erster Ehe zustand, an der Kurzen Straße zwischen der Münster- und der Fleischhauerstraße neben der Kammer des Giese und dem Hinterhaus des Jörg Schlichtebrede für 240 Reichstaler gekauft haben. Diese Belastung des Hauses mit 1 Goldgulden wird nun mit den Vormündern der genannten Kinder, Kämmerer Giese und Bürgermeister Bernhardt Wibbert zu Beckum, und eine Abgabe von 1 1/2 Reichstaler an den Almosenkorb umgewandelt. Zeugen: Henrich Weyering, Bürger zu Warendorf und Thönieß Schelbruich von Langenberg, Stift Osnabrück.
Ausfertigung - Foliobogen. Unterschrift des Notars Theodorus Rotarius. Alt: Abt. 2 F II 3, jetzt: A 1008.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland