Oberkirch (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 444
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Zeitweilig württembergische Ämter und Orte
(1286 - ) 1554 - 1665 (1695)
Inhalt und Bewertung
Das ehemalige Amt Oberkirch des Hochstiftes Straßburg war 1604-1635 und 1649-1665 an Württemberg verpfändet. Membrum.
Einleitung: Die Beständegruppe "Zeitweilig württembergische Ämter und Orte", früher "Ausländische Orte" überschrieben, enthält Archivalien über Ämter und Orte, die nur vorübergehend im Besitz oder unter der Verwaltung des Herzogtums Württemberg standen. Ihre Bestände sind ehemalige "Membra". Im Rahmen des Retrokonversionsprojektes und im Zuge der Rückstandsbearbeitung hat die Anwärterin Katrin Kranich das vorliegende Repertorium A 444 Oberkirch im September 2005 unter Anleitung der Unterzeichneten und Anwendung des Computerprogramms Scope neu aufgenommen. Das ehemalige Amt Oberkirch des Hochstifts Straßburg war von 1604 bis 1635 und von 1649 bis 1665 an Württemberg verpfändet. Neu eingeordnet wurden 6 Urkunden, die den Akten entnommen wurden (U 11-16), sowie ein Schriftstück aus der Zeit um 1597 bis 1604 (in Bü 1) und ein Büschel (Bü 19), seither unverzeichnet. Für die Neuaufnahme wurde an Literatur herangezogen: Hermann Fischer, Schwäbisches Wörterbuch, Bd. 1-6, Tübingen 1904-1936; Fürstenbergisches Urkundenbuch, bearbeitet von Sigmund Riezler, Bd. 1-7, Tübingen 1877-1891; Eugen Haberkern und Joseph Friedrich Wallach, Hilfswörterbuch für Historiker, Bern und München 1964; Walther Pfeilsticker, Neues württembergisches Dienerbuch, Bd. 1-2, Stuttgart 1957-1963; Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Altwürttembergisches Archiv, 2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999; Der Bestand A 444 umfasst jetzt 16 Urkunden und 19 Büschel im Umfang von zusammen ca. 1,1 lfd. m. (1) Das seitherige Repertorium von Wilhelm Ferdinand Ludwig Scheffer von 1777 wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Stuttgart, im Oktober 2005 Christine Bührlen-Grabinger (1) Zahlreiche Akten wurden laut dem Scheffer¿schen Repertorium 1890 an Baden abgegeben; sie dürften sich im Bestand 169 Oberkirch, Amt und Hochwald im Generallandesarchiv Karlsruhe befinden.
Abkürzungsverzeichnis:
abgeg. abgegangen
Abschr. Abschrift
Ausf. Ausfertigung
Az. Aktenzeichen
besch. beschädigt
betr. betreffend
Bd. Band
Bl. Blatt
Bü Büschel
bzw. beziehungsweise
gen. genannt
lfd. m. laufende Meter
lt. laut
Nr. Nummer
o. D. ohne Deckel
Pap. Papier
s.d. sine dato
Schr. Schriftstück(e)
vgl. vergleiche
Chronologisches Urkundenverzeichnis:
Datum Urkunden-Nr.
1286 April 20 U 10
1556 März 27 U 11
1558 November 14 U 12
1559 Februar 3 U 13
1559 August 11 U 14
1583 Dezember 23 U 6
1592 Juni 24 U 1
1596 Juli 4 U 2
1602 September 1 U 3
1606 April 7 U 7
1610 Januar 22 U 4
1610 Februar 9 U 5
1612 September 29 U 15
1663 Dezember 15 U 8
1664 Oktober 1/11 U 9
1664 Oktober 11 U 16
Konkordanz:
Bestellnr. Lfd. Nr.
Bü 1 17
Bü 2 18
Bü 3 19
Bü 4 20
Bü 5 21
Bü 6 22
Bü 7 23
Bü 8 24
Bü 9 25
Bü 10 26
Bü 11 27
Bü 12 28
Bü 13 29
Bü 14 30
Bü 15 31
Bü 16 32
Bü 17 33
Bü 18 34
Bü 19 35
U 1 1
U 2 2
U 3 3
U 4 4
U 5 5
U 6 6
U 7 7
U 8 8
U 9 9
U 10 10
U 11 11
U 12 12
U 13 13
U 14 14
U 15 15
U 16 16
16 Urkunden, 19 Büschel (1,1 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ