Herzog Wilhelm III. von Braunschweig vergleicht die Äbtissin Hedwig von Quedlinburg, geb. Herzogin von Sachsen, sowie die Brüder Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht von Sachsen mit dem Bischof Gebhart von Halberstadt wegen der streitigen Vogtei, Nutzungen und Gerechtigkeiten im Stift und in der Stadt Quedlinburg sowie im Dorf Groß Ditfurt. Thausent Vyerhundert Im sechsvndesibenczigesten Jaren Am Dinxstage Na Lavrencii Martiris;. im felde vor Quedlinburg. Bemerkung auf dem Umbug:"Das datum dieses briefes soll im 1477sten Jahre stehen, wie solches Bischoffs Gebharts zu Halberstatt Reversbrieff, so er eben auch zu der Zeit im Felde abgegeben, ausweiset, und solches alle Chronicken bezeugen."
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Herzog Wilhelm III. von Braunschweig vergleicht die Äbtissin Hedwig von Quedlinburg, geb. Herzogin von Sachsen, sowie die Brüder Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht von Sachsen mit dem Bischof Gebhart von Halberstadt wegen der streitigen Vogtei, Nutzungen und Gerechtigkeiten im Stift und in der Stadt Quedlinburg sowie im Dorf Groß Ditfurt. Thausent Vyerhundert Im sechsvndesibenczigesten Jaren Am Dinxstage Na Lavrencii Martiris;. im felde vor Quedlinburg. Bemerkung auf dem Umbug:"Das datum dieses briefes soll im 1477sten Jahre stehen, wie solches Bischoffs Gebharts zu Halberstatt Reversbrieff, so er eben auch zu der Zeit im Felde abgegeben, ausweiset, und solches alle Chronicken bezeugen."
VII. HA, Geistliche Fürsten und Stifter in Beziehung zur Mark, Abtei Quedlinburg Nr. 7
VII. HA Urkunden
Urkunden >> A. Brandenburgische Urkunden >> A.08 Geistliche Fürsten und Stifter in Beziehung zur Mark >> A.08.08 Abtei Quedlinburg
1476 August 13.
Archivale
Vermerk auf Umbug
evtl. falsche Datierung
evtl. falsche Datierung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ