Der Luttershof [Gehöft in der Stadt Vacha, Wartburgkr.] und Friedrichrode mit ihrem Zubehör, den die 1574 Belehnten von ihren Eltern Georg Ruppel ...
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Urk. 14, 11061
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Rupel, Nr. 2
A I u, Ruppel sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ru-Ry >> Ruppel
1574 August 23
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Luttershof [Gehöft in der Stadt Vacha, Wartburgkr.] und Friedrichrode mit ihrem Zubehör, den die 1574 Belehnten von ihren Eltern Georg Ruppel und Anna für 1.600 Gulden gekauft haben, als rechtes Erbbeständnis. Es ist jährlich an Michaelis ein Erbzins von zwei Gulden, jeder Gulden zu 44 Gnacken gerechnet, und 24 Gnacken, elf Vierteln Korn und elf Vierteln Hafer, zwei Hähnen und zwei Fastnachtshühnern in das Kloster zu Vacha zu liefern. Dazu gehört weiterhin das Recht, für Brennholz und für Besserung des Hofes notwendiges Holz die Birken zwischen den Feldern bis an die Grenze unter dem Hettersberg zu nutzen. So oft der Hof verkauft wird, ist der 20. Pfennig als Leihegeld zu zahlen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Peter Ruppel zu Vacha
Vermerke (Urkunde): Siegler: Peter Ruppel zu Vacha
Belehnte/r: Klaus und Johann Ruppel, Söhne des Georg Ruppel, und ihre beiden Ehefrauen [Anna und Barbara]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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