Friedrich Ludwig, Graf zu Löwenstein-Wertheim, belehnt den vesten Wolf Friedrich zum Jungen als Bevollmächtigten der vesten und Getreuen Johann Schweickhardt, Johann Philipp und Hartmut von und zu Kronberg, außerdem der unmündigen Söhne des (å) Johann Daniel von und zu Kronberg, Hartmut und Johann Daniel d. J., als Erben der (å) Elisabeth von Mudersbach, Tochter des Daniel von Mudersbach und Ehefrau von Hartmut d. J. von und zu Kronberg, mit den Lehen, die ihre Vorfahren aus dem virneburgischen Teil des Schlosses Schaumburg zu Lehen getragen hatten, nämlich mit dem Zehnt zu Zeuzheim (Zützheim) mit allem Zubehör und den Hofmühlen und 11 Schilling Zins davon, weiter mit Hof und Gütern zu Oberneisen (Obern Eysenheimb), anstatt der Güter zu Thalheim (Dallheimb), mit den Gütern zu Eppenrod, zu Fachingen (Fachenheimb), Birlenbach (zu der Berlenbach), zu Wasenbach, zu Habenscheid (Habigenschaidt), zu Bärbach, zu Führbach , zu Michelbach (Michelenbach), zu Hahnstätten (Hainstättin), zu Hohlenfels, mit Gericht, Eigentum und Leuten und weiter mit Gülten, Zinsen und Gefällen diesseits (sic) des Rheins zwischen Montabaur und der Höhe [Taunus] und weiter mit dem Amt des virneburgischen Teils des Schlosses Schaumburg gemäß dem Lehensbrief, den Ruprecht, Graf zu Virneburg, und dessen Söhne Ruprecht und Philipp am 28. Februar 1428 Daniel und Johann von Mudersbach gegeben haben. Der Bevollmächtigte hat den Lehenseid in gebührender Form geleistet. Sr.: Ausst. mit dem gräflichen Sekretsiegel.