Der Karrer und Ulmer Bürger Johann Georg Dauner und seine Ehefrau Elisabeth geborene Glöcklin, diese mit Wissen und Zustimmung ihres Beistands Johann Beck, Handwerksschreiber in Ulm, verkaufen dem Hagenknecht im Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] und Ulmer Bürger Johann Jele ihr Haus mit der zugehörigen Hofstatt in Ulm im Frankengässlein oder In der Höll [Lit. D Nr. 340 = ehemals In der Höll 6) zwischen dem Weber Christian Schröter und dem Karrer im Heiliggeistspital Johann Bozenhard. Das Anwesen ist dem Heiliggeistspital zinspflichtig und für mehrere Darlehen als Pfand eingetragen. Der Käufer hat die Rückzahlung der Darlehen in Höhe von insgesamt 140 Gulden übernommen und ihnen noch 50 Gulden bar bezahlt, so dass sich der gesamte Kaufpreis auf 190 Gulden Ulmer Stadtwährung beläuft.