Klosterrezeptur Lamspringe (Bestand)
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NLA HA, Hann. 77a
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.8 Landwirtschaft, Domänen, Forsten und Klostergüter >> 1.11.8.2 Untere Landesbehörden >> 1.11.8.2.3 Klosterämter
872-1882
Bestandsgeschichte: Das Altfindbuch für den Bestand Hann. 77a ist mit den übrigen des Staatsarchivs Hannover im Oktober 1943 vernichtet worden, so dass eine Neuverzeichnung erforderlich wurde. Diese ist im Mai 1957 von Dr. Annelis Ritter, Göttingen, vorgenommen worden.
Der Aktenbestand ist unversehrt in der Form erhalten, in der er offenbar auch Max Bär 1900 vorlegen hat. (vgl. Max Bär, Übersicht über die Bestände des Staatsarchivs Hannover, S. 93). Die einzelnen Untergruppen sind - was bei Bär nicht in Erscheinung tritt - mit römischen Ziffern bezeichnet, die gemäß der Aufschrift auf den Akten auch in das neue Findbuch übernommen sind.
In Gruppe XXI erschienen: Varia (laut Bär: "Verschiedenes", in XXIV: Archivaria. Es erwies sich als zweckmäßig, die letzte Gruppe aufzulösen. Sie enthielt die älteren Akten des sonst im wesentlichen aus dem 19. Jahrhundert stammenden Bestandes. Diese Akten sind jetzt ihrem Inhalt nach in den übrigen Bestand eingeordnet. Die Gruppe XXI (Varia) ist in XXIV umgeändert worden.
Über die Bezeichnungen Amt Winzenburg, Amt Bilderlahe und Amt Lamspringe vgl. außer H.A. Lüntzel, Geschichte der Diözese und Stadt Hildesheim, Hildeshiem 1858, namentlich Paul Graff, Geschichte des Kreises Alfeld, Hildesheim 1928, S. 105 ff.
Nachdem das Verzeichnis bereits gebunden war, fand sich, dass die bisher in Hann. 81, 2 (Bilderlahe) befindlichen Akten registraturmäßig zu Hann. 77a gehören. Die Akten mussten infolgedessen in Hann. 77a genommen werden. Die alten Signaturen von Hann. 81, 2 sind vermerkt.
Die Neuverzeichnung der Akten des Klosteramtes Lamspringe wurde ermöglicht durch eine namhafte Beihilfe der Klosterkammer zu Hannover. Eine Zweitschrift des Verzeichnisses geht in ihren Besitz über.
Hannover, im Juni 1957
gez. Dr. Georg Schnath, Staatsarchivdirektor
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische
Bestandsgeschichte: EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Juli
Bestandsgeschichte: 2010
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Der Aktenbestand ist unversehrt in der Form erhalten, in der er offenbar auch Max Bär 1900 vorlegen hat. (vgl. Max Bär, Übersicht über die Bestände des Staatsarchivs Hannover, S. 93). Die einzelnen Untergruppen sind - was bei Bär nicht in Erscheinung tritt - mit römischen Ziffern bezeichnet, die gemäß der Aufschrift auf den Akten auch in das neue Findbuch übernommen sind.
In Gruppe XXI erschienen: Varia (laut Bär: "Verschiedenes", in XXIV: Archivaria. Es erwies sich als zweckmäßig, die letzte Gruppe aufzulösen. Sie enthielt die älteren Akten des sonst im wesentlichen aus dem 19. Jahrhundert stammenden Bestandes. Diese Akten sind jetzt ihrem Inhalt nach in den übrigen Bestand eingeordnet. Die Gruppe XXI (Varia) ist in XXIV umgeändert worden.
Über die Bezeichnungen Amt Winzenburg, Amt Bilderlahe und Amt Lamspringe vgl. außer H.A. Lüntzel, Geschichte der Diözese und Stadt Hildesheim, Hildeshiem 1858, namentlich Paul Graff, Geschichte des Kreises Alfeld, Hildesheim 1928, S. 105 ff.
Nachdem das Verzeichnis bereits gebunden war, fand sich, dass die bisher in Hann. 81, 2 (Bilderlahe) befindlichen Akten registraturmäßig zu Hann. 77a gehören. Die Akten mussten infolgedessen in Hann. 77a genommen werden. Die alten Signaturen von Hann. 81, 2 sind vermerkt.
Die Neuverzeichnung der Akten des Klosteramtes Lamspringe wurde ermöglicht durch eine namhafte Beihilfe der Klosterkammer zu Hannover. Eine Zweitschrift des Verzeichnisses geht in ihren Besitz über.
Hannover, im Juni 1957
gez. Dr. Georg Schnath, Staatsarchivdirektor
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische
Bestandsgeschichte: EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Juli
Bestandsgeschichte: 2010
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ