Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Butzbach: Quittung des Fürsten Friedrich Wilhelm zu Solms-Braunfels für den regierenden Landgrafen von Hessen-Darmstadt über den verglichenen Wert von 120.000 Gulden für das Quart Butzbach
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Butzbach: Quittung des Fürsten Friedrich Wilhelm zu Solms-Braunfels für den regierenden Landgrafen von Hessen-Darmstadt über den verglichenen Wert von 120.000 Gulden für das Quart Butzbach
Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.45 Butzbach
1743 Februar 18 Braunfels
Hessen-Darmstadt
Ausfertigung, Papier (Folio-Doppelbogen) mit aufgedrückten Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Braunfels den 18. Februarii 1743
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Fürst Friedrich Wilhelm zu Solms-Braunfels (kleines Siegel in schwarzem Siegellack)
Transkription: "Daß, nach Anleitung des zwischen Ihro Gnaden und Liebden dem Herrn Landgrafen zu Heßen-Darmstatt und Uns, unterm 17. Martii 1741 vollzogenen respec. Tausch- und Kauff-Contracts über Unsere Quart Butzbach, Uns nicht nur der Lindheimerische Original-Capital-Brieff a`30.000 fl. nebst unsers seeligen Herrn Vatters Original-Handschrift über 35.000 fl., sondern auch die Fürstlich Darmstättische Antheile an denen Ried- und Rheinmühlen (…) extradiret und überlieffert worden seyen und es also mit dem verglichenen pretio der 120.000 fl. seine Richtigkeit habe, wird hiermit Krafft Unserer eigenhändigen Unterschrift und beygedruckten Fürstlichen Insiegels beschinen".
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.