Stiftungen: Freiadliges Stift Wallenstein (Bestand)
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303
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtstaatliche Archive und Deposita >> Vereine, Stiftungen, Parteien und Verbände >> Stiftungen
ca. 1759-1980
Enthält: Teilnachlass der Stifterin, Urkunden (Privileg Kaiser Franz I., Ahnenproben der Stiftsdamen), Akten (Bausachen, evangelische Kleinkinderschule 1887-1918, Aufnahmen von Stiftsdamen, Todesfälle, Korrespondenzen mit den Stiftsdirektoren 1783-1934, Angelegenheiten des Kapitels, Handakten von Stiftsbediensteten, Präbenden, Steuern und Kapitalien, Güterangelegenheiten), Kassen- und Rechnungsbücher
Bestandsgeschichte: Das Archiv des Freiadligen Stifts Wallenstein wurde ursprünglich in einem Archivraum im Keller des Palais Buseck in Fulda aufbewahrt. Die Unterlagen wurden dort vor einigen Jahren grob geordnet und mit Schlagwortzetteln versehen. Als das alte Stiftsgebäude in Fulda im Jahre 2001 einem neuen Verwendungszweck zugeführt werden sollte, wurde auch ein geeigneter Ort zur Verwahrung der Unterlagen gesucht. So wurde ein Depositalvertrag zwischen den Eigentümern und dem Staatsarchiv geschlossen und das Stiftsarchiv nach Marburg gebracht. Die Stiftsbibliothek mit Drucken aus dem 18. Jahrhundert wurde nach Kaufungen überführt.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Stift für protestantische adlige Frauen wurde von Maria Amalia von Schlitz genannt von Görtz, geborene von Wallenstein im Jahre 1759 durch eine testamentarische Verfügung gegründet. Als Sitz diente zunächst das Haus in Homberg / Efze, das sich seit einigen Jahrzehnten im Besitz der Familie Wallenstein befand. 1832 wurde das Palais Buseck am Bonifatiusplatz in Fulda als Stiftsgebäude erworben. Das Stift Wallenstein gelangte 1992 zum Ritterschaftlichen Stift Kaufungen.
Findmittel: handschr. Abgabeliste
Findmittel: HADIS-Datenbank
Referent: Klingelhöfer, 2006
Bestandsgeschichte: Das Archiv des Freiadligen Stifts Wallenstein wurde ursprünglich in einem Archivraum im Keller des Palais Buseck in Fulda aufbewahrt. Die Unterlagen wurden dort vor einigen Jahren grob geordnet und mit Schlagwortzetteln versehen. Als das alte Stiftsgebäude in Fulda im Jahre 2001 einem neuen Verwendungszweck zugeführt werden sollte, wurde auch ein geeigneter Ort zur Verwahrung der Unterlagen gesucht. So wurde ein Depositalvertrag zwischen den Eigentümern und dem Staatsarchiv geschlossen und das Stiftsarchiv nach Marburg gebracht. Die Stiftsbibliothek mit Drucken aus dem 18. Jahrhundert wurde nach Kaufungen überführt.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Stift für protestantische adlige Frauen wurde von Maria Amalia von Schlitz genannt von Görtz, geborene von Wallenstein im Jahre 1759 durch eine testamentarische Verfügung gegründet. Als Sitz diente zunächst das Haus in Homberg / Efze, das sich seit einigen Jahrzehnten im Besitz der Familie Wallenstein befand. 1832 wurde das Palais Buseck am Bonifatiusplatz in Fulda als Stiftsgebäude erworben. Das Stift Wallenstein gelangte 1992 zum Ritterschaftlichen Stift Kaufungen.
Findmittel: handschr. Abgabeliste
Findmittel: HADIS-Datenbank
Referent: Klingelhöfer, 2006
46 MM, davon 30 MM unverzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ