Haus in Arnsberg,
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U 132, 26292
U 132 Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Wocklum - Akten
Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Wocklum - Akten >> 1. Akten >> 1.5. Landsberger Hof in Arnsberg >> 1.5.1. Erwerb von Immobilien, Verwaltung des Hauses
1650-1753
Enthaeltvermerke: enth. u.a.: Verzeichnis der Briefschaften; Korrespondenz mit dem Kurfürsten über die Forderungen der Nonnen von Bouillon auf das Haus Arnsberg wegen der Fräulein de Meldern 1664; Quittungen über die Zahlungen an den Hauptmann Wiltheimb und Plöscher; kurfürstliche Anweisungen zum Arnsberger Schloßbau 1663; Verkauf eines Hauses bei der kleinen Vogelpforte durch Ferdinand Keyenhoff, Laienbruderprofeß des Franziskanerordens, an Niclaesen Albrecht 1650; Verkauf eines alten Vorhauses durch Catharina Elisabeth Gambach und ihren Sohn Joh. Hermann Dükker, Richter zu Hellefeld, an Dietrich v. Landsberg 1682; Verkauf des Hauses zwischen der Kuhgassen durch Conrad Hüser an Dietrich v. Landsberg 1676; Verkauf einer Scheuer durch Tönis Hense und dessen Vater Eberhard Hense gegen Überlassung des Binolschen Lehens zu Hellefeld, gen. die Schütten-Kotte an den Landhauptmann Tönis v. Binolen 1664; Überlassung eines Platzes von der Ochsenwiese der Stadt hinter dem Saltzersberge in der Walpe durch Bürgermeister und Rat an den Landdrosten zur Anlage eines Forellenteiches 1676; Ankauf des Vogelsturms neben dem kurfürstl. Kanzleihaus durch die Landschaft bzw. Überlassung an den Landdrosten 1664; Verkauf des Cämmerer-Baum- und Grashofes vor der Vogelpforte durch Valentin Graes, Kämmerer zu Arnsberg, an den Landdrosten 1671; Kauf eines Stück Gartens vor der Schüttenpforte von Gerdrut Evertz gen. Carls 1664; Verkauf des Hofes unterm Schloß durch Sebastian Karls gen. Cloidt 1679; Tausch von Gärten mit Hennich Schmidtman 1682; Verkauf eines Gartens durch Friedrich Dollen 1666; Verkauf von zwei Gärten in der obersten und untersten Twieten beim grünen Turm durch Friedrich v. Stockhausen, Gograf des Amts Fredeburg 1665; Verkauf eines Gartens vor der Püttpforten durch Dietrich Hesse; Auseinandersetzung mit dem Kloster Wedinghausen wegen Einziehung des Weges beim Garten oder alten Bleichplatz 1664; Verkauf der Wiese in der Stockheimer Becke von Anton Schuber, Dr. jur. und Bürgermeister zu Arnsberg, an die Jungfer Gertrud v. Plettenberg 1607; Auseinandersetzung mit der Stadt Arnsberg wegen der Schatzpflicht des vom Chirurgen Niclaus Abrecht angekauften Hauses 1704; Auseinandersetzung mit dem Landschreiber Dröge wegen der beabsichtigten Errichtung einer Mauer und einer neuen Küche vor dessen Wohnhaus 1753
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) / Akten (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Wocklum - Akten (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.5. Landsberger Hof in Arnsberg (Gliederung)
- 1.5.1. Erwerb von Immobilien, Verwaltung des Hauses (Gliederung)