Sammlung Prälat Schmid (Johann Christoph von Schmid,*1756, +1827, Urkunden, Drucke und Abschriften) (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Sammlungen >> Sammlungen zur Landesgeschichte und Landeskunde >> Allgemeines
Überlieferungsgeschichte
Das Sammelgut entstammt dem Nachlass des Prälaten Johann Christoph von Schmid (1756-1827) und wurde 1827 an das Staatsarchiv übergeben. Johann Christoph (von) Schmid verbrachte seine Jugend und Schulzeit in Ulm, studierte evangelische Theologie in Erlangen (1775-1782), erlernte daneben noch die italienische, spanische, englische und holländische Sprache. Seit Herbst 1784 lebte und arbeitete er wieder in Ulm als Pfarrer und Lehrer. 1810 wurde er Prälat und Generalsuperintendent für Oberschwaben in Ulm. Seit 1819 war Schmid Mitglied der württembergischen Ständeversammlung und der Abgeordnetenkammer. Neben seinem Interesse an der schwäbischen Mundart, das seinen Niederschlag im "Schwäbischen Wörterbuch mit etymologischen und historischen Anmerkungen" (Stuttgart 1831) fand, interessierte er sich auch sehr für die Geschichte Südwestdeutschlands. Schmid besuchte vor allem die reichsstädtischen Archive des Südwesten, er sichtete eine Großzahl von Archivunterlagen zum Thema Städtebünde und Landfriedenseinungen, z. T. schrieb er die Quellen ab oder fertigte kurze Regesten.
Weitere Unterlagen von Prälat Schmid werden im Stadtarchiv Ulm unter"Nachlass Johann Christoph von Schmid (1756 - 1827), Pfarrer, Professor am Ulmer Gymnasium, bayerischer Konsistorialrat, württembergischer Generalsuperintendent und Prälat" (http://www.ulm.de/sixcms/media.php/29/HSchmidJohannChristoph.pdf ) verwahrt.
Inhalt und Bewertung
Urkunden und Abschriften, vorwiegend zur Geschichte der älteren Städtebündnisse, des Bauernkriegs und des Schwäbischen Bundes. Im Bestand befinden sich auch drei Pergamenturkunden von 1387, 1400 und 1416 zum Städtebund, Originale und Abschriften von Dokumenten zum Bauernkrieg aus dem 16. Jahrhundert, Abbildungen reichsstädtischer Wappen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, Akten zur Geschichte der Reichsstadt Giengen; Drucke und Einblattdrucke aus dem Ende des 15. und ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Das Sammelgut entstammt dem Nachlass des Prälaten Johann Christoph von Schmid (1756-1827) und wurde 1827 an das Staatsarchiv übergeben. Johann Christoph (von) Schmid verbrachte seine Jugend und Schulzeit in Ulm, studierte evangelische Theologie in Erlangen (1775-1782), erlernte daneben noch die italienische, spanische, englische und holländische Sprache. Seit Herbst 1784 lebte und arbeitete er wieder in Ulm als Pfarrer und Lehrer. 1810 wurde er Prälat und Generalsuperintendent für Oberschwaben in Ulm. Seit 1819 war Schmid Mitglied der württembergischen Ständeversammlung und der Abgeordnetenkammer. Neben seinem Interesse an der schwäbischen Mundart, das seinen Niederschlag im "Schwäbischen Wörterbuch mit etymologischen und historischen Anmerkungen" (Stuttgart 1831) fand, interessierte er sich auch sehr für die Geschichte Südwestdeutschlands. Schmid besuchte vor allem die reichsstädtischen Archive des Südwesten, er sichtete eine Großzahl von Archivunterlagen zum Thema Städtebünde und Landfriedenseinungen, z. T. schrieb er die Quellen ab oder fertigte kurze Regesten.
Weitere Unterlagen von Prälat Schmid werden im Stadtarchiv Ulm unter"Nachlass Johann Christoph von Schmid (1756 - 1827), Pfarrer, Professor am Ulmer Gymnasium, bayerischer Konsistorialrat, württembergischer Generalsuperintendent und Prälat" (http://www.ulm.de/sixcms/media.php/29/HSchmidJohannChristoph.pdf ) verwahrt.
Inhalt und Bewertung
Urkunden und Abschriften, vorwiegend zur Geschichte der älteren Städtebündnisse, des Bauernkriegs und des Schwäbischen Bundes. Im Bestand befinden sich auch drei Pergamenturkunden von 1387, 1400 und 1416 zum Städtebund, Originale und Abschriften von Dokumenten zum Bauernkrieg aus dem 16. Jahrhundert, Abbildungen reichsstädtischer Wappen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, Akten zur Geschichte der Reichsstadt Giengen; Drucke und Einblattdrucke aus dem Ende des 15. und ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
3 Urkunden, 50 Büschel
Bestand
zur Biografie: Frank Raberg, Biographisches Handbuch der Württembergischen Landtagsabgeordneten 1815-1933, Stuttgart 2001, S. 796f;
Wilhelm Vischer, Geschichte des schwäbischen Städtebundes der Jahre 1376-1389, (ForschDtG 2.1862);
Jörg Füchtner, Die Bündnisse der Bodenseestädte bis zum Jahre 1390. Ein Beitrag zur Geschichte des Einungswesens, der Landfriedenswahrung und der Rechtsstellung der Reichsstädte, Göttingen 1970
Wilhelm Vischer, Geschichte des schwäbischen Städtebundes der Jahre 1376-1389, (ForschDtG 2.1862);
Jörg Füchtner, Die Bündnisse der Bodenseestädte bis zum Jahre 1390. Ein Beitrag zur Geschichte des Einungswesens, der Landfriedenswahrung und der Rechtsstellung der Reichsstädte, Göttingen 1970
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET
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