Strafverfahren gegen Mitglieder der "Rote Marine" (Marinesektion des kommunistischen "Roten Frontkämpferbundes") wegen unbefugten Uniformtragens
Vollständigen Titel anzeigen
I. HA Rep. 84a, Nr. 58603
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen >> 04.03.05.06.03 Roter Frontkämpferbund (RFB) >> 04.03.05.06.03.01 Allgemeines
1926 - 1928 (1938)
Enthält u. a.:
- Strafsache gegen den Musiker Johann Georg Wolfrum in Leipzig-Wahren, Juni 1925
- Strafsache gegen den Handlungsgehilfen Karl Rokohl, den Arbeiter Alfred Sauter, den Bauarbeiter Hermann Valentin, den Tischler Karl Zech, den Arbeiter Eugen Skibinski, den Hafenarbeiter Otto Schlüter, den Arbeiter Friedrich Stahl, den Seemann Arthur Wolter, den Matrosen Erwin Kirchenknopf, den Fischer August Bollmeyer, den Hafenarbeiter Arthur von Rekowski, den Seemann Raimund Kobitsch-Meyer, den Arbeiter Karl Petersen, den Schlosser Adolf Janke, den Arbeiter Rudolf Köhler, den Arbeiter Charles Bauer und den Werftarbeiter Georg Pape wegen unerlaubten Uniformtragens, Altona - März 1926
- Strafsache gegen den Schlachter Johann Koske
- Strafsache gegen den Händler Julius Wallach, den Arbeiter Albert Klingenberg, den Invaliden Karl Asbahr, den Kutscher Wilhelm Reimers, den Seemann Karl Voss, den Schlosser Otto Schipp, den Nieter Max Steen, den Heizer Theodor Engel, den Schlosser Eduard Schmeisser, den Schlosser August Timke, den Heizer Friedrich Sell, den Nieter Otto Westphal, den Matosen August Fiebiger und den Arbeiter Alex Starken wegen unerlaubten Uniformtragens, Kiel - Juli 1926
- Gnadensache für den Kutscher Wilhelm Reimers aus Kiel
- Zeitungsauschnitte.
- Strafsache gegen den Musiker Johann Georg Wolfrum in Leipzig-Wahren, Juni 1925
- Strafsache gegen den Handlungsgehilfen Karl Rokohl, den Arbeiter Alfred Sauter, den Bauarbeiter Hermann Valentin, den Tischler Karl Zech, den Arbeiter Eugen Skibinski, den Hafenarbeiter Otto Schlüter, den Arbeiter Friedrich Stahl, den Seemann Arthur Wolter, den Matrosen Erwin Kirchenknopf, den Fischer August Bollmeyer, den Hafenarbeiter Arthur von Rekowski, den Seemann Raimund Kobitsch-Meyer, den Arbeiter Karl Petersen, den Schlosser Adolf Janke, den Arbeiter Rudolf Köhler, den Arbeiter Charles Bauer und den Werftarbeiter Georg Pape wegen unerlaubten Uniformtragens, Altona - März 1926
- Strafsache gegen den Schlachter Johann Koske
- Strafsache gegen den Händler Julius Wallach, den Arbeiter Albert Klingenberg, den Invaliden Karl Asbahr, den Kutscher Wilhelm Reimers, den Seemann Karl Voss, den Schlosser Otto Schipp, den Nieter Max Steen, den Heizer Theodor Engel, den Schlosser Eduard Schmeisser, den Schlosser August Timke, den Heizer Friedrich Sell, den Nieter Otto Westphal, den Matosen August Fiebiger und den Arbeiter Alex Starken wegen unerlaubten Uniformtragens, Kiel - Juli 1926
- Gnadensache für den Kutscher Wilhelm Reimers aus Kiel
- Zeitungsauschnitte.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.07.1970, 12:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Justiz (Tektonik)
- Justizverwaltung und Rechtspflege (Tektonik)
- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 (Gliederung)
- 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.06.03 Roter Frontkämpferbund (RFB) (Gliederung)
- 04.03.05.06.03.01 Allgemeines (Gliederung)