Triberg, Herrschaft, Amt und Stadt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 122
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Kleinere weltliche Territorien >> Triberg, Herrschaft, Amt und Stadt
1440-1864
Überlieferungsgeschichte
Die vorderösterreichische Herrschaft Triberg (seit 1752 Obervogteiamt), bis 1654 mehrfach verpfändet, umfasste die Vogteien Furtwangen, Gremmelsbach, Gütenbach, Neukirch, Niederwasser, Nussbach, Rohrbach, Rohrhardsberg, Schonach und Schönwald. 1805 fiel der größere Teil mit der Stadt Triberg an Baden, ein kleinerer an Württemberg, Triberg blieb Sitz eines badischen Bezirksamts bis 1924.
Der im 19. Jh. gebildete Bestand enthält überwiegend Generalakten der vorderösterreichischen Regierung und Kammer Freiburg; zu den Orten der Herrschaft vgl. GLA 229. Abgaben der Akten südbadischer Lokal- und Regionalbehörden des 19. Jhs. an das Staatsarchiv Freiburg 1991.
Inhalt und Bewertung
Unter anderem Dienerakten (zahlreiche Auseinandersetzungen mit den Obervögten über deren Amtsführung), Untertanenprozesse; Kriege des 18. Jhs.; Märkte und Gewerbe
Verwaltungsgeschichte: Die vorderösterreichische Herrschaft Triberg umfasste die Vogteien Furtwangen, Gremmelsbach, Gütenbach, Neukirch, Niederwasser, Nussbach, Rohrbach, Rohrhardsberg, Schonach und Schönwald. Die Herrschaft war mehrfach verpfändet; 1654 lösten die Untertanen selbst die Herrschaft aus, die seitdem in österreichischem Besitz blieb, seit 1752 unter der Verwaltung eines Obervogteiamts. 1805 fiel der größere Teil mit der Stadt Triberg an Baden, ein kleinerer an Württemberg, Triberg blieb Sitz eines badischen Bezirksamts bis 1924.
Überlieferung und Ordnung: Der erst im 19. Jh. nach den Brauer´schen Rubriken gebildete Bestand enthält überwiegend Generalakten der vorderösterreichischen Regierung und Kammer Freiburg; zu den Orten der Herrschaft vgl. GLA 229. 39 Akten von Lokal- und Regionalbehörden des 19. Jhs. wurden 1991 an das Staatsarchiv Freiburg abgegeben; die Titelaufnahmen sind als Verweisungen jedoch erhalten, die Bestellsignaturen blieben unbelegt. Bei der Konversion des maschinengeschriebenen Findbuchs von Hans Dieter Siebert aus der Nachkriegsszeit (mit einem Vorwort von Julius Kastner, 1953) in eine online-Fassung im Jahr 2009 blieben die Titelaufnahmen unverändert. Die Provenienzbestimmung steht noch aus. Die Indices von Kastner wurden nicht in die online-Fassung übernommen, sind jedoch im Ausdruck des Findbuchs benutzbar.
Inhalt: Aus den zahlreichen Auseinandersetzungen um die Amtsführung der Obervögte entstanden mehrere Untertanenprozesse. Größeren Anteil nehmen auch Akten über die Belastungen durch die oberrheinischen Kriege des 18. Jhs. ein sowie die über Märkte und Gewerbe. Karlsruhe, im September 2011 Irmgard Stamm, Konrad Krimm
Die vorderösterreichische Herrschaft Triberg (seit 1752 Obervogteiamt), bis 1654 mehrfach verpfändet, umfasste die Vogteien Furtwangen, Gremmelsbach, Gütenbach, Neukirch, Niederwasser, Nussbach, Rohrbach, Rohrhardsberg, Schonach und Schönwald. 1805 fiel der größere Teil mit der Stadt Triberg an Baden, ein kleinerer an Württemberg, Triberg blieb Sitz eines badischen Bezirksamts bis 1924.
Der im 19. Jh. gebildete Bestand enthält überwiegend Generalakten der vorderösterreichischen Regierung und Kammer Freiburg; zu den Orten der Herrschaft vgl. GLA 229. Abgaben der Akten südbadischer Lokal- und Regionalbehörden des 19. Jhs. an das Staatsarchiv Freiburg 1991.
Inhalt und Bewertung
Unter anderem Dienerakten (zahlreiche Auseinandersetzungen mit den Obervögten über deren Amtsführung), Untertanenprozesse; Kriege des 18. Jhs.; Märkte und Gewerbe
Verwaltungsgeschichte: Die vorderösterreichische Herrschaft Triberg umfasste die Vogteien Furtwangen, Gremmelsbach, Gütenbach, Neukirch, Niederwasser, Nussbach, Rohrbach, Rohrhardsberg, Schonach und Schönwald. Die Herrschaft war mehrfach verpfändet; 1654 lösten die Untertanen selbst die Herrschaft aus, die seitdem in österreichischem Besitz blieb, seit 1752 unter der Verwaltung eines Obervogteiamts. 1805 fiel der größere Teil mit der Stadt Triberg an Baden, ein kleinerer an Württemberg, Triberg blieb Sitz eines badischen Bezirksamts bis 1924.
Überlieferung und Ordnung: Der erst im 19. Jh. nach den Brauer´schen Rubriken gebildete Bestand enthält überwiegend Generalakten der vorderösterreichischen Regierung und Kammer Freiburg; zu den Orten der Herrschaft vgl. GLA 229. 39 Akten von Lokal- und Regionalbehörden des 19. Jhs. wurden 1991 an das Staatsarchiv Freiburg abgegeben; die Titelaufnahmen sind als Verweisungen jedoch erhalten, die Bestellsignaturen blieben unbelegt. Bei der Konversion des maschinengeschriebenen Findbuchs von Hans Dieter Siebert aus der Nachkriegsszeit (mit einem Vorwort von Julius Kastner, 1953) in eine online-Fassung im Jahr 2009 blieben die Titelaufnahmen unverändert. Die Provenienzbestimmung steht noch aus. Die Indices von Kastner wurden nicht in die online-Fassung übernommen, sind jedoch im Ausdruck des Findbuchs benutzbar.
Inhalt: Aus den zahlreichen Auseinandersetzungen um die Amtsführung der Obervögte entstanden mehrere Untertanenprozesse. Größeren Anteil nehmen auch Akten über die Belastungen durch die oberrheinischen Kriege des 18. Jhs. ein sowie die über Märkte und Gewerbe. Karlsruhe, im September 2011 Irmgard Stamm, Konrad Krimm
451 Archivalieneinheiten (Nr. 1-487)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 236.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
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