Bartholomäus ("Bartlome") Neidlinger von Setzingen ("Sötzingen") [Alb-Donau-Kreis] bekennt, dass ihm die Pfleger Leo Rot und Franz Ritter sowie der Hofmeister Philipp Zallinger des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] einen Hof des Spitals in Setzingen, den zuvor sein Vater Klaus Neidlinger bewirtschaftet hat [vgl. A Urk. lfd. Nr. 4212 von 1599 Januar 22], auf Lebenszeit verliehen haben. Er verpflichtet sich, den Hof in gutem Kulturzustand zu halten und dem Spital davon jährlich 17 Imi Fesen und 10 Imi Hafer Ulmer Maß, 1 Schilling Heller als Weisung, 4 Hühner, 1 Fastnachtshuhn und 100 Eier nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung und nach seinem Tod fällt der Hof wieder an das Spital zurück. Wenn er den Hof vorzeitig verlässt und nach seinem Tod stehen dem Spital außerdem 10 Schilling Heller als Weglöse zu.