Gottfried, Herr zu Eppstein und Münzenberg, verkauft dem Grafen Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] seinen Teil am Schlosse Breuberg mit allem Z...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1479 Juli 5
Ausfertigung Staatsarchiv Darmstadt, Breuberg, stockfleckig. Siegel ab; Ziegenhainer Repertorium XIV fol. 36
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben am montage nach unser lieben frauwen tag visitacionis 1479
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gottfried, Herr zu Eppstein und Münzenberg, verkauft dem Grafen Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] seinen Teil am Schlosse Breuberg mit allem Zubehör, Herrschaftsrechten (herlichkeit), Gerechtigkeiten, Öffnungen, Folge, Lagern, Atzung, Mannschaften und Lehnschaften, so wie es seine Eltern auf ihn gebracht haben und wie er es sich in seiner Verschreibung an Hans Wallbrunn d. Ä. vorbehalten hat. Doch soll dessen Verschreibung in Kraft bleiben. Als Kaufpreis hat Graf Philipp 4.000 Gulden bezahlt. Gottfried übergibt dem Grafen seinen Anteil, der damit verfahren kann wie mit seinem anderen Eigen, doch unbeschadet der Verschreibung an Hans Wallbrunn, des Burgfriedens und anderer Urkunden, die Gottfried und seine Eltern des Schlosses wegen ausgestellt haben. Gottfried übergibt dem Grafen zugleich alle Urkunden, Verträge und Entscheide bezüglich und wegen des Schlosses, um sie nach seiner Notdurft zu gebrauchen. Gottfried weist alle Mannen des Schlosses Breuberg an den Grafen, dem sie nach dem Lehnsempfang nach Lehnsrecht verpflichtet sind. Desgleichen sollen alle Pförtner, Wächter, Türmer und Knechte und die Einwohner zu Breuberg und in den zugehörigen Dörfern, Gerichten und Höfen dem Grafen die Erbhuldigung leisten, wofür er sie der ihm geleisteten Eide entbindet
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 6029; Wenck I Urkundenbuch 363
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gottfried, Herr zu Eppstein und Münzenberg, verkauft dem Grafen Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] seinen Teil am Schlosse Breuberg mit allem Zubehör, Herrschaftsrechten (herlichkeit), Gerechtigkeiten, Öffnungen, Folge, Lagern, Atzung, Mannschaften und Lehnschaften, so wie es seine Eltern auf ihn gebracht haben und wie er es sich in seiner Verschreibung an Hans Wallbrunn d. Ä. vorbehalten hat. Doch soll dessen Verschreibung in Kraft bleiben. Als Kaufpreis hat Graf Philipp 4.000 Gulden bezahlt. Gottfried übergibt dem Grafen seinen Anteil, der damit verfahren kann wie mit seinem anderen Eigen, doch unbeschadet der Verschreibung an Hans Wallbrunn, des Burgfriedens und anderer Urkunden, die Gottfried und seine Eltern des Schlosses wegen ausgestellt haben. Gottfried übergibt dem Grafen zugleich alle Urkunden, Verträge und Entscheide bezüglich und wegen des Schlosses, um sie nach seiner Notdurft zu gebrauchen. Gottfried weist alle Mannen des Schlosses Breuberg an den Grafen, dem sie nach dem Lehnsempfang nach Lehnsrecht verpflichtet sind. Desgleichen sollen alle Pförtner, Wächter, Türmer und Knechte und die Einwohner zu Breuberg und in den zugehörigen Dörfern, Gerichten und Höfen dem Grafen die Erbhuldigung leisten, wofür er sie der ihm geleisteten Eide entbindet
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 6029; Wenck I Urkundenbuch 363
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ