Eine Reise durch den Hohenlohe-Kreis
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/001 V040005/101
V040005/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/001 Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1990
Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1990 >> Januar 1990
1. Januar 1990
Es gibt viele Möglichkeiten nach Hohenlohe zu kommen. Doch wenn man diese Landstrecken im Norden von Baden-Württemberg erreicht, grüßt in erreichbare Nähe ein altes Torhaus, eine alte Burg, ein Schloss mit seiner Kirche. Und immer wieder stößt man auf Wappen mit zwei übereinander stehenden Leoparden. Symbole der Familie deren Jahrhunderte lange Regierung das Land prägte und den Namen gab, bis in die Gegenwart.
Die Geschichte dieser Landschaft konzentriert sich im Hohenlohen Museum, im Renaissanceschloss Neuenstein und seinen Exponaten. Die Spannweite ihrer Bedeutung ist groß. Sie reicht von schlichter Provinzialität bis zum Kunstwerk von europäischer Bedeutung.
In dieser Gegend gab und gibt es nicht nur Fürsten und Grafen. Zahllos sind die Burgen und Schlösser der Ritter und Herren. Von A wie Aschhausen bis Z wie Zeppelin.
Geistlicher Mittelpunkt der Gemeinde ist die der heiligen Katharina geweihten Burgkapelle.
Prägend für die Landschaft wurden die Bauten. Vom Beginn des Steinbaus in der Nähe von Burgen im Mittelalter bis zum Barock, finden sich Zeugen der Baukunst. Gebaut wurde viel. Umgebaut und den sich ändernden Zwecken angepasst noch mehr.
Aufgereiht wie Perlen an einer Schnur, nur wenige Kilometer voneinander entfernt, liegen die Burgen. Das Röhrewasserschloss in Pfedelbach mit seinen bitter bemahlten Laubengängen - die große Vorbilder ahnen lassen. Das Ergebnis - fürstliche Teilungssucht, kulturell und bauliche Vielfalt, Mittelpunkte städtischen oder dörflichen Lebens.
Auf dem höchsten Punkt des Landkreises Waldenburg befindet sich der Aussichtsbalkon Hohenlohes, mit seinem Siegelmuseum.
Es gibt keine einzige Großstadt im Hohenlohe-Kreis, dafür aber zahlreiche Städtchen, die aber nur äußerlich den Eindruck erwecken, als sei die Zeit hier stehen geblieben. Die meisten der Städte oder Dörfer liegen an einem Fluss oder Bach.
Hohenlohe ist seit der Reformation ein protestantisches Land geworden. Neben der weltlichen Macht spielten vor unserer säkularisierten Zeit die Kirchen eine bedeutende Rolle im Leben der Menschen. Kirchtürme überragen die Dörfer, sind ihre Mittelpunkte geblieben, baulich aber auch im Lebenslauf der Hohenlohe.
Getreide, Zuckerrüben und Raps sind die Hauptprodukte der Hohenloher Bauern.
Die Geschichte dieser Landschaft konzentriert sich im Hohenlohen Museum, im Renaissanceschloss Neuenstein und seinen Exponaten. Die Spannweite ihrer Bedeutung ist groß. Sie reicht von schlichter Provinzialität bis zum Kunstwerk von europäischer Bedeutung.
In dieser Gegend gab und gibt es nicht nur Fürsten und Grafen. Zahllos sind die Burgen und Schlösser der Ritter und Herren. Von A wie Aschhausen bis Z wie Zeppelin.
Geistlicher Mittelpunkt der Gemeinde ist die der heiligen Katharina geweihten Burgkapelle.
Prägend für die Landschaft wurden die Bauten. Vom Beginn des Steinbaus in der Nähe von Burgen im Mittelalter bis zum Barock, finden sich Zeugen der Baukunst. Gebaut wurde viel. Umgebaut und den sich ändernden Zwecken angepasst noch mehr.
Aufgereiht wie Perlen an einer Schnur, nur wenige Kilometer voneinander entfernt, liegen die Burgen. Das Röhrewasserschloss in Pfedelbach mit seinen bitter bemahlten Laubengängen - die große Vorbilder ahnen lassen. Das Ergebnis - fürstliche Teilungssucht, kulturell und bauliche Vielfalt, Mittelpunkte städtischen oder dörflichen Lebens.
Auf dem höchsten Punkt des Landkreises Waldenburg befindet sich der Aussichtsbalkon Hohenlohes, mit seinem Siegelmuseum.
Es gibt keine einzige Großstadt im Hohenlohe-Kreis, dafür aber zahlreiche Städtchen, die aber nur äußerlich den Eindruck erwecken, als sei die Zeit hier stehen geblieben. Die meisten der Städte oder Dörfer liegen an einem Fluss oder Bach.
Hohenlohe ist seit der Reformation ein protestantisches Land geworden. Neben der weltlichen Macht spielten vor unserer säkularisierten Zeit die Kirchen eine bedeutende Rolle im Leben der Menschen. Kirchtürme überragen die Dörfer, sind ihre Mittelpunkte geblieben, baulich aber auch im Lebenslauf der Hohenlohe.
Getreide, Zuckerrüben und Raps sind die Hauptprodukte der Hohenloher Bauern.
0:48:15; 0'48
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Fremdenverkehrsgemeinschaft Hohenlohe e.V. und Kreisbildstelle Landratsamt Hohenlohekreis
Hohenlohe
Hohenlohekreis KÜN Landkreis
Öhringen KÜN
Bauwerk; Burg; Schloss
Stadt; Oehringen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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