Lutz Kraft, Bürgermeister zu Ulm, trifft ein Übereinkommen mit Abt Konrad und dem Konvent von Kloster Rot in seinem Streit wegen des Gerichts und der "Tafernen" zu Oberkirchberg. Danach soll ein von ihm ernannter Ammann in Kirchberg zu Gericht sitzen, gemeinsam mit einem von Kloster Rot ernannten Ammann; die Gefälle des Gerichts gehen zur Hälfte an Lutz Kraft, zur Hälfte an Rot, ebenso stellt jeder die Hälfte der Geschworenen. Die Tavernen werden ein Jahr von Kraft verliehen, das andere von Rot, die Einnahmen werden geteilt. Siegler: Lutz Kraft, Hermann Rot und Hans Kraft, Vetter des Ausstellers, beide Richter und Bürger zu Ulm.1383, am St. Antonientag. Orig. Perg., 3 S. in Holzkapseln, 1 zerbrochen.Abgedruckt bei Stadelhofer, I 193.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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