Diverse Dokumente zu den erzbischöflichen bzw. bischöflichen Landesschulden Vol. I
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Rep. 5a, Nr. 2472
Rep. 5a Fach 158 Nr. 2
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 13 Landesschulden des Erzstifts Bremen, auch Gläubiger des Verdener Domkapitels
1647-1675
Enthält: u.a.: - Verteilungsquoten der erzbischöflichen Schulden auf Städte, Ritterschaft, Domkapitel, Klöster und Klerus (o.D.) - Verzeichnis der bremischen Landesschulden (o.D., Stand 1626) - Nachrichten über die bremischen Landesschulden von 1587 bis 1639 - Rekommendationsschreiben des schwedischen Legaten Johan Graf Oxenstierna an die Regierung vom 2. November 1648 für Philipp Rudolf Roscam, mit beigefügtem Gesuch Roscams aus Minden vom 16. September 1648 wegen Beibehaltung seines Pfandbesitzes bis zur Zahlung seiner Forderung an das Bremer Domkapitel - Bescheid der erzbischöflichen Kanzlei vom 9. Juni 1647 in der Sache der Witwe und Erben des Hermann Goldschläger gegen das Domkapitel wegen Immission - Schreiben des Obersts und Stader Kommandanten William Forbes an die Einrichtungskommissare vom 12. Juni 1651 wegen einer Forderung des Generalleutnants Robert Douglas, Donatar des Klosters Zeven, an das Domkapitel, mit beigefügter Obligation des Domkapitels an das Kloster Zeven von 1624 - Verzeichnis von Punkten zu Verhandlungen mit den schwedischen Gesandten in Münster und Osnabrück, vor allem wegen Begleichung von Schuldforderungen des Erzbischofs Friedrich, jetzt König in Dänemark, an die bremischen und verdischen Stände, sowie Herausgabe von dessen persönlichen Briefschaften aus dem Archiv (o.D., 1647 (siehe auch Rep. 5a Nr. 2474 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7928554))), auch Schreiben des gewesenen erzbischöflichen, jetzt holsteinischen Kanzlers Dr. Dietrich Reinkingk an den Einrichtungskommissar und Reichsrat Baron Schering Rosenhane aus Glückstadt dazu vom 19. Juni 1651 - Gesuch des Conrad Morrien an die Einrichtungskommissare vom 20. Juni 1651 um Bezahlung einer Schuldforderung der Familie Steding zu Huckelriede und Stedingsmühlen (mit Anlagen: Obligation der erzbischöflichen Stände an Margarete Steding, Witwe des Jobst von Haßbergen, von 1587, Vollmacht des Johann Balduin Steding für Morrien von 1651) - Schreiben des Dr. Eberhard Dotze, Bürgermeister in Bremen, namens seiner Frau Anna Clampes an die Einrichtungskommissare vom 22. November 1651 wegen einer Schuldforderung (mit Anlagen: Obligation der erzbischöflichen Stände an Anna Clampes, Witwe des Heinrich Zobel in Bremen, von 1624, Immissionsinstrument von 1647) - Mandat der Einrichtungskommissare an den Bremer Baumeister Andreas von Mandelsloh vom 7. Oktober 1652 wegen Einholung von Dokumenten und Nachrichten über die bremischen Landesschulden - Gesuch der Margarete Schröder, Witwe des Cord Schwanemüller, an die Regierung vom 27. April 1653 um immission und Exekution in ihrer Schuldforderungssache gegen das Bremer Domkapitel (mit Anlage) - Gesuch der Brüder Ernst, Christian und Curt von Haßbergen an die Regierung vom 30. Juli 1656 um Zahlung ihrer Schuldforderung an die bremischen Stände
Enthält: - Gesuch der Erben des Domherren Otto Asche Frese an die Regierung vom 14. Januar 1662 um Zahlung ihrer Schuldforderungen an die bremischen Stände (mit Anlagen) - Schreiben des Bremer Baumeisters Johann von Hassel an die Regierung vom 15. Januar 1662 wegen einer Schuldforderung der Bremer Domkirche an die Stände - Schreiben des Rittmeisters Otto von der Beke an die Regierung vom 16. Januar 1662 wegen seiner Schuldforderung an Melchior von Schönebeck, mit beigefügter Obligation Schönebecks an den Oberstleutnant Hermann von der Beke von 1639 - Schreiben des hessischen Amtmanns Simon Rembert Deichmann zu Obernkirchen an die Regierung vom 14. Oktober 1662 wegen einer Schuldforderung des kaiserlichen Generalfeldmarschalls Alexander Graf von Velen, Freiherr zu Raesfeld, an die Stände des Herzogtums Verden (mit Anlagen: Obligation von 1646, Assignation für Velen von 1641, Vollmacht Velens für Deichmann von 1661), mit Antwortschreiben der Regierung vom 24. Oktober 1662 - Interzessionalschreiben der braunschweig-lüneburgischen Regierung in Celle an die Regierung vom 15. August 1663 für die Owdorf'schen Erben in Lüneburg wegen Zahlung einer Schuldforderung an das Verdener Domkapitel (mit Anlagen) - Schreiben der Stadt Lüneburg an die Regierung vom 3. Dezember 1664, mit beigefügter Ediktalzitation der Regierung an die Gläubiger des Stifts, nunmehr Herzogtums Verden vom 3. Oktober 1664, hier an die Stadt Lüneburg (Original) - Korrespondenz in der Immissionssache des Bürgers Hinrich Goldschläger in Minden (1665/66) - Königliche Verfügung an die Regierung vom 5. August 1671 wegen Liquidation zwischen dem Land und dessen Gläubigern, mit beigefügtem Gesuch der bremischen Neubelehnten vom 20. Mai 1671 und nachfolgendem Schreiben der Regierung an das Justizkollegium vom 8. Dezember 1671 - Schreiben des Wismarer Tribunals an die Regierung vom 18. Mai 1675 wegen Zusendung von abschriftlichen Dokumenten in der Streitsache der bremischen Marschländer gegen die bremische Ritterschaft wegen der Provinzialschulden, insbesondere der oldenburgischen Forderung, mit beigefügtem Gesuch der Marschländer
Enthält: - Gesuch der Erben des Domherren Otto Asche Frese an die Regierung vom 14. Januar 1662 um Zahlung ihrer Schuldforderungen an die bremischen Stände (mit Anlagen) - Schreiben des Bremer Baumeisters Johann von Hassel an die Regierung vom 15. Januar 1662 wegen einer Schuldforderung der Bremer Domkirche an die Stände - Schreiben des Rittmeisters Otto von der Beke an die Regierung vom 16. Januar 1662 wegen seiner Schuldforderung an Melchior von Schönebeck, mit beigefügter Obligation Schönebecks an den Oberstleutnant Hermann von der Beke von 1639 - Schreiben des hessischen Amtmanns Simon Rembert Deichmann zu Obernkirchen an die Regierung vom 14. Oktober 1662 wegen einer Schuldforderung des kaiserlichen Generalfeldmarschalls Alexander Graf von Velen, Freiherr zu Raesfeld, an die Stände des Herzogtums Verden (mit Anlagen: Obligation von 1646, Assignation für Velen von 1641, Vollmacht Velens für Deichmann von 1661), mit Antwortschreiben der Regierung vom 24. Oktober 1662 - Interzessionalschreiben der braunschweig-lüneburgischen Regierung in Celle an die Regierung vom 15. August 1663 für die Owdorf'schen Erben in Lüneburg wegen Zahlung einer Schuldforderung an das Verdener Domkapitel (mit Anlagen) - Schreiben der Stadt Lüneburg an die Regierung vom 3. Dezember 1664, mit beigefügter Ediktalzitation der Regierung an die Gläubiger des Stifts, nunmehr Herzogtums Verden vom 3. Oktober 1664, hier an die Stadt Lüneburg (Original) - Korrespondenz in der Immissionssache des Bürgers Hinrich Goldschläger in Minden (1665/66) - Königliche Verfügung an die Regierung vom 5. August 1671 wegen Liquidation zwischen dem Land und dessen Gläubigern, mit beigefügtem Gesuch der bremischen Neubelehnten vom 20. Mai 1671 und nachfolgendem Schreiben der Regierung an das Justizkollegium vom 8. Dezember 1671 - Schreiben des Wismarer Tribunals an die Regierung vom 18. Mai 1675 wegen Zusendung von abschriftlichen Dokumenten in der Streitsache der bremischen Marschländer gegen die bremische Ritterschaft wegen der Provinzialschulden, insbesondere der oldenburgischen Forderung, mit beigefügtem Gesuch der Marschländer
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1587
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1646
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1646
Oxenstierna, Johan Graf, Legat, schwedischer Roscam, Philipp Rudolf, Gläubiger, Minden Goldschläger, Hermann, Witwe u. Erben, Gläubiger Forbes, William, Oberst, Kommandant, Stade Douglas, Robert, Generalleutnant, Donatar, Zeven Friedrich (III.), König von Dänemark Reinkingk, Dietrich, Dr., Kanzler, bremischer u. holsteinischer Rosenhane, Schering Baron, Reichsrat Morrien, Conrad Steding, Familie, Huckelriede u. Stedingsmühlen Steding, Margarete, verw. von Haßbergen Haßbergen, Jobst von Steding, Johann Balduin Dotze, Eberhard, Dr., Bürgermeister, Bremen Clampes, Anna, verh. Dotze, verw. Zobel, Bremen Zobel, Heinrich, Bremen Mandelsloh, Andreas von, Baumeister, Bremen Schröder, Margarete, verw. Schwanemüller Schwanemüller, Cord Haßbergen, Ernst, Christian u. Curt von, Gläubiger Frese, Otto Asche, Domherr, Erben Hassel, Johann von, Baumeister, Bremen Beke, Otto von der, Rittmeister Beke, Hermann von der, Oberstleutnant Schönebeck, Melchior von, Obligation
Deichmann, Simon Rembert, Amtmann, hessischer, Obernkirchen Velen, Alexander Graf von, Generalfeldmarschall, kaiserlicher, Freiherr zu Raesfeld Goldschläger, Hinrich, Bürger, Minden, Immission
Bremen, Domkapitel Zeven, Kloster Bremen, Domkirche Lüneburg, Erben, Owdorf'sche Verden, Stände Bremen, Stände Verden, Stift, Gläubiger Lüneburg, Stadt, Gläubigerin Oldenburg, Forderung
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliche und kommunale Bestände (Tektonik)
- 1.1 Akten (Tektonik)
- 1.1.1 Erzstift Bremen/Hochstift Verden; Herzogtümer Bremen und Verden: Zentralbehörden und Mittelinstanzen (bis 1715) (Tektonik)
- Schwedisches Regierungsarchiv (Bestand)
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