Amt Liebenwerda (Bestand)
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D 24 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.04. Kursächsische Gebiete >> 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen >> 01.04.01.03. Akten >> 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden >> 01.04.01.03.02.01. Ämter
(1455) 1541 - 1875
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Aus ehemaligen Besitz der 1290 ausgestorbenen Grafen von Brehna richteten die askanischen Kurfürsten von Sachsen wohl nach 1360 das Amt Liebenwerda ein. 1423 gelangte es mit der Übertragung der Kurwürde an die Wettiner und unterstand als Teil der Kurlande 1485 der ernestinischen und ab 1547 der albertinischen Kurlinie.
1815 wurde das Amt an Preußen abgetreten und zum überwiegenden Teil dem 1816 neu gebildeten Kreis Liebenwerda der Provinz Sachsen zugeschlagen. Die Abwicklung der Amtsverwaltung nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Das Amt Liebenwerda umfasste um 1800 folgende Orte: Bahnsdorf, Beutersitz, Bomsdorf, Bönitz, Buschhaus, Dobra, Döllingen,Domsdorf, Drasdo, Falkenberg, Frauenthal (Wüstung), Freiwinkel (Vorstadt von Liebenwerda), Friedrichsluga, Gorden, Gräfendorf, Grassau (Vorwerk), Hohenleipisch, Kauxdorf (anteilig), Kiebitz (Vorwerk), Kölsa, Korgitzsch (anteilig), Kosilenzien, Kröbeln (Grimmerdorf und Mitteldorf), Langennaundorf, Lausitz, Lönnewitz (Alt- und Neu-), Maasdorf, Marxdorf, Möglenz, München, Neudeck (Rittergut), Neumühl (Rittergut), Nichtewitz (Anteil), Ottersitz (Rittergut), Prestewitz, Rothstein, Schmerkendorf, Stadtwinkel, Thalberg, Theisa, Uebigau, Wahrenbrück, Weinberge, Wiederau, Wildgrube, Winkel, Zeischa, Zinsdorf und Zobersdorf.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch ein Findbuch aus der Zeit um 1940 erschlossen. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Der Bestand setzt sich vor allem aus Abgaben der Domänenrezeptur Liebenwerda (acc. 7/1901), des Amtsgerichts Liebenwerda (acc. 14/1911, 3/1926 und 19/1939), des Landeskulturarchivs Merseburg (acc. 4/1937) und des Amtsgerichts Elsterwerda (acc. 22/1939) aus den Jahren 1901 bis 1939 zusammen. Mit ihnen wurden Akten der ehemaligen Rent- und Domänenämter aus den Rep. R.A., I.A. und Akten aus den aufzulösenden Rep. LXI und LXV vereinigt.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien weiterhin im Findbuch aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Registraturbildner: Aus ehemaligen Besitz der 1290 ausgestorbenen Grafen von Brehna richteten die askanischen Kurfürsten von Sachsen wohl nach 1360 das Amt Liebenwerda ein. 1423 gelangte es mit der Übertragung der Kurwürde an die Wettiner und unterstand als Teil der Kurlande 1485 der ernestinischen und ab 1547 der albertinischen Kurlinie.
1815 wurde das Amt an Preußen abgetreten und zum überwiegenden Teil dem 1816 neu gebildeten Kreis Liebenwerda der Provinz Sachsen zugeschlagen. Die Abwicklung der Amtsverwaltung nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Das Amt Liebenwerda umfasste um 1800 folgende Orte: Bahnsdorf, Beutersitz, Bomsdorf, Bönitz, Buschhaus, Dobra, Döllingen,Domsdorf, Drasdo, Falkenberg, Frauenthal (Wüstung), Freiwinkel (Vorstadt von Liebenwerda), Friedrichsluga, Gorden, Gräfendorf, Grassau (Vorwerk), Hohenleipisch, Kauxdorf (anteilig), Kiebitz (Vorwerk), Kölsa, Korgitzsch (anteilig), Kosilenzien, Kröbeln (Grimmerdorf und Mitteldorf), Langennaundorf, Lausitz, Lönnewitz (Alt- und Neu-), Maasdorf, Marxdorf, Möglenz, München, Neudeck (Rittergut), Neumühl (Rittergut), Nichtewitz (Anteil), Ottersitz (Rittergut), Prestewitz, Rothstein, Schmerkendorf, Stadtwinkel, Thalberg, Theisa, Uebigau, Wahrenbrück, Weinberge, Wiederau, Wildgrube, Winkel, Zeischa, Zinsdorf und Zobersdorf.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch ein Findbuch aus der Zeit um 1940 erschlossen. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Der Bestand setzt sich vor allem aus Abgaben der Domänenrezeptur Liebenwerda (acc. 7/1901), des Amtsgerichts Liebenwerda (acc. 14/1911, 3/1926 und 19/1939), des Landeskulturarchivs Merseburg (acc. 4/1937) und des Amtsgerichts Elsterwerda (acc. 22/1939) aus den Jahren 1901 bis 1939 zusammen. Mit ihnen wurden Akten der ehemaligen Rent- und Domänenämter aus den Rep. R.A., I.A. und Akten aus den aufzulösenden Rep. LXI und LXV vereinigt.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien weiterhin im Findbuch aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Laufmeter: 27.95
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.04. Kursächsische Gebiete (Tektonik)
- 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen (Tektonik)
- 01.04.01.03. Akten (Tektonik)
- 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden (Tektonik)
- 01.04.01.03.02.01. Ämter (Tektonik)
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