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Klage auf Abtretung der Herrschaften Kerpen (Kr. Daun) und Kasselburg (Kr. Daun) mit ihren Pertinenzien und dem Nießbrauch, die der Beklagte zwar de facto, aber widerrechtlich in seinem Besitz habe. Dem Kläger seien die Hälfte der genannten Herrschaften und die Hälfte der Herrschaft Neuerburg (Kr. Bitburg) durch einen 1618 in Trier geschlossenen Vergleich zwischen ihm, Graf Karl von Manderscheid-Gerolstein, Otto Wild- und Rheingraf, Graf Philipp Dietrich von Manderscheid-Kail und dem Beklagten zuerkannt worden. Der Beklagte weigere sich trotz dieses Vergleichs die Herrschaften Kerpen und Kasselburg herauszugeben. Da die streitigen Herrschaften reichsunmittelbar seien, sei das RKG für die Vollstreckung zuständig. Das RKG spricht mit mehreren Urteilen dem Kläger die streitigen Herrschaften zu und erkennt auch den Töchtern der Gräfin Elisabeth von Culemborg aus erster und zweiter Ehe Erbanteile daran zu. 1679/80 gehen GrafFranz Anton von der Mark und Graf Maximilian von Löwenstein-Wertheim einen Vergleich ein. 1804 legt Herzog Prosper Ludwig von Arenberg gegen ein Interlokut des RKG Revision beim Erzbischof von Mainz ein, wobei unklar bleibt, ob sie angenommen wird. Das RKG verhandelt in Kommissionssachen weiter.
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Klage auf Abtretung der Herrschaften Kerpen (Kr. Daun) und Kasselburg (Kr. Daun) mit ihren Pertinenzien und dem Nießbrauch, die der Beklagte zwar de facto, aber widerrechtlich in seinem Besitz habe. Dem Kläger seien die Hälfte der genannten Herrschaften und die Hälfte der Herrschaft Neuerburg (Kr. Bitburg) durch einen 1618 in Trier geschlossenen Vergleich zwischen ihm, Graf Karl von Manderscheid-Gerolstein, Otto Wild- und Rheingraf, Graf Philipp Dietrich von Manderscheid-Kail und dem Beklagten zuerkannt worden. Der Beklagte weigere sich trotz dieses Vergleichs die Herrschaften Kerpen und Kasselburg herauszugeben. Da die streitigen Herrschaften reichsunmittelbar seien, sei das RKG für die Vollstreckung zuständig. Das RKG spricht mit mehreren Urteilen dem Kläger die streitigen Herrschaften zu und erkennt auch den Töchtern der Gräfin Elisabeth von Culemborg aus erster und zweiter Ehe Erbanteile daran zu. 1679/80 gehen GrafFranz Anton von der Mark und Graf Maximilian von Löwenstein-Wertheim einen Vergleich ein. 1804 legt Herzog Prosper Ludwig von Arenberg gegen ein Interlokut des RKG Revision beim Erzbischof von Mainz ein, wobei unklar bleibt, ob sie angenommen wird. Das RKG verhandelt in Kommissionssachen weiter.
Klage auf Abtretung der Herrschaften Kerpen (Kr. Daun) und Kasselburg (Kr. Daun) mit ihren Pertinenzien und dem Nießbrauch, die der Beklagte zwar de facto, aber widerrechtlich in seinem Besitz habe. Dem Kläger seien die Hälfte der genannten Herrschaften und die Hälfte der Herrschaft Neuerburg (Kr. Bitburg) durch einen 1618 in Trier geschlossenen Vergleich zwischen ihm, Graf Karl von Manderscheid-Gerolstein, Otto Wild- und Rheingraf, Graf Philipp Dietrich von Manderscheid-Kail und dem Beklagten zuerkannt worden. Der Beklagte weigere sich trotz dieses Vergleichs die Herrschaften Kerpen und Kasselburg herauszugeben. Da die streitigen Herrschaften reichsunmittelbar seien, sei das RKG für die Vollstreckung zuständig. Das RKG spricht mit mehreren Urteilen dem Kläger die streitigen Herrschaften zu und erkennt auch den Töchtern der Gräfin Elisabeth von Culemborg aus erster und zweiter Ehe Erbanteile daran zu. 1679/80 gehen GrafFranz Anton von der Mark und Graf Maximilian von Löwenstein-Wertheim einen Vergleich ein. 1804 legt Herzog Prosper Ludwig von Arenberg gegen ein Interlokut des RKG Revision beim Erzbischof von Mainz ein, wobei unklar bleibt, ob sie angenommen wird. Das RKG verhandelt in Kommissionssachen weiter.
AA 0627 Reichskammergericht, Teil IV: H
Reichskammergericht, Teil IV: H >> 1. Buchstabe H
1625 - 1806 (1426 - 1806)
Enthaeltvermerke: Kläger: Freiherr Johann Ludwig von Hohensachsen namens seiner verstorbenen Gattin Gräfin Elisabeth von Culemborg, der Tochter und Erbin der Gräfin Elisabeth von Manderscheid, seit 1626 seine Witwe Antonetta Elisabeth von Kriechingen, seit 1627 Graf Johann Jakob von Bronckhorst namens seiner Gattin Gräfin Maria Cleopha von Hohenzollern und Gräfin Maria Juliana von Hohenzollern, ferner die Brüder und Grafen Christian und Wolrad von Waldeck namens ihrer Gattinnen Anna und Jakoba von Baden, der Töchter der Gräfin Elisabeth von Culemborg und des Markgrafen Jakob von Baden und Hachberg (Hochberg), ihres ersten Gatten, seit 1628 Graf Karl Ludwig von Sulz (Sültz) namens seiner Gattin Maria Elisabeth von Hohenzollern (1650 Witwe) und seiner Schwägerinnen Maria Cleopha von Hohenzollern, später verheiratete Gräfin von Arenberg (Aremberg) und Herzogin von Aarschot, Maria Juliana und Maria Christiana von Hohenzollern, der Töchter der Elisabeth von Culemborg aus zweiter Ehe, seit 1646 Gräfin Maria Magdalena von Waldeck, Pyrmont (Piermont) und Culemborg und Graf Georg Friedrich von Waldeck etc. für sich und als Vormünder für ihre Kinder, Vetter und Base Henrich Wolrad und Amalia Elisabeth von Waldeck, seit 1651 Graf Wolrad und Graf Georg Friederich von Waldeck, seit 1650 Graf Johann Ludwig von Sulz, seit 1679 Herzog Karl Eugen von Arenberg, Aarschot und Croy, seit 1702 die verwitwete Herzogin Maria Henrica von Arenberg, Aarschot und Croy für ihren minderjährigen Sohn Leopold, seit 1761 Herzog Karl Leopold von Arenberg, Aarschot und Croy, seit 1803 Herzog Ludwig Engelbert von Arenberg, Ritter des Goldenen Vlieses und Grande von Spanien der ersten Klasse, seit 1803 (bzw. 1788) Fürst Konstantin von Löwenstein - Wertheim Beklagter: Graf Ernst von der Marck, Herr zu Schleiden und Saffenburg, als Sohn und Erbe der Katharina von Manderscheid, später die Vormünder seines Sohns Graf Johann Friederich von der Mark, seit 1654 die Grafen Franz Egon von Fürstenberg, Bischofvon Straßburg, und Philipp Salentin von Fürstenberg, Manderscheid, Blankenheim und Gerolstein und Norbert Horrich, Abt von Steinfeld und Archidiakon von Schleiden, seit 1667 Graf Ferdinand Karl von Löwenstein und Wertheim für den blödsinnigen Grafen Johann Friederich von der Mark, seit 1675 Graf Franz Anton von der Mark, ferner LandgrafWilhelm von Hessen und Gräfin Anna Maria von Fürstenberg, Schwiegersohn und Witwe des Grafen Ferdinand Karl von Löwenstein und Wertheim, als Vormünder für seine Kinder, seit 1720 Graf Ludwig Peter von der Mark, Generallieutenant und Obrist über ein Regiment zu Fuß deutscher Nation, seit 1722 Graf Julius August von der Mark und Schleiden und Fürst Dominikus Marquard von Löwenstein - Wertheim, seit 1761 Fürst Karl von Löwenstein - Wertheim und Graf Ludwig Engelbert (Engelbrecht) von der Mark, seit 1762 Karl August von Löwenstein - Wertheim, seit 1803 Herzog Prosper Ludwig von Arenberg, Aarschot und Croy, Grande von Spanien der ersten Klasse Prokuratoren (Kl.): Lic. Johann Schaumberger 1626 - Dr. Johann Georg Krapff [1621] 1627 - Dr. Jonas Eucharius Erhard 1633 - Lic. Johann Walraff 1644 - Dr. Johann Leonhard Schommartz 1679 - Subst.: Lic. Johann Philipp Niderer - Lic. Konrad Franz Steinhausen 1702 - Lic. Franz Christoph Bolles (Hofrat der Herzogs von Arenberg) [1756] 1761 - Subst.: Lic. Cäsar Scheurer - Dr. Kaspar Friedrich (von) Hofmann 1788 - Subst.: Lic. Johann Georg Karl Vergenius Prokuratoren (Bekl.): Dr. Konrad Esch 1625 - Dr. Henrich Eylinck 1626 - Lic. Bernhard Henningh 1646 - Lic. Johann Hansen 1656 - Subst.: Lic. Franz Eberhard Albrecht - Lic. Johann Konrad Albrecht 1667 - Subst.: Lic. Johann Philipp Niderer - Subst.: Dr. Högele 1677 - Lic. Johann Philipp Niderer [1672] 1675 - Subst.: Lic. Henrich Seiblin - Dr. Wilhelm Heeser 1720 - Subst.: Dr. Johann Henrich Dietz - Subst.: Lic. A. F. Spoenla 1722 - Dr. Johann Rudolph Sachs 1722 - Subst.: Dr. Georg Melchior Hoffmann - Dr. Johann Paul Besserer [1743] 1761 - Subst.: Lic. Johann Werner - Subst.: Lic. Pfeiffer 1762 - Lic. Franz Christoph Bolles 1764 - Subst.: Lic. Johann Werner - Dr. Johann Wilhelm Mainoné 1764 - Subst.: Lic. Spinola - Lic. Ferdinand Wilhelm Mainoné 1803 - Subst.: Lic. Johann Peter Paul Helfrich - Notar Franz Anton Bach 1804 - Subst: Notar Heinrich Joseph Bach Prozeßart: Mandati (immissorialis) cum clausula, nunc (1674) mandati de exequendo, nunc (1804) revisionis ? Instanzen: 1. RKG 1625 - 1806 (1426 - 1806) - 2. Erzbischof von Mainz (Erzkanzellariat) als Revisionsgericht 1804 (?) Beweismittel: Vergleich von 1618 in deutscher Übersetzung (Q 2, Q 17). Rechnung der Einnahmen und Ausgaben an Geld- und Kornrenten aus den streitigen Herrschaften mit ihren Pertinenzien (nach Q 2). Ehevertrag von 1584 zwischen Markgraf Jakob von Baden und Elisabeth von Culemborg, Tochter des Floris von Culemborg zu Palant (Q 22). Testament der Elisabeth von Culemborg von 1609 (Q 24). Genealogie der Erben der Elisabeth von Culemborg, die in erster Ehe mit Markgraf Jakob von Baden, in zweiter Ehe mit Graf Karl von Hohenzollern und und in dritter Ehe mit Johann Ludwig von Hohensachsen verheiratet gewesen war (Q 25). Schenkung der Elisabeth von Culemborg von 1606 für ihre Töchter aus zweiter Ehe (Q 31). Urkunde der Brüder Peter Ernst, Franz Ernst und Lothar von Kriechingen, Söhne der Anna von Boppard, von 1624 über die Verehelichung ihrer Schwester Antonetta Elisabeth mit Johann Ludwig von Hohensachsen (Q 52). Vertrag von 1630 zwischen Antonetta Elisabeth von Kriechingen, Witwe von Hohensachsen, und den Geschwistern von Hohenzollern betr. Verzicht der Witwe auf ihre Ansprüche aus der Ehe mit Johann Ludwig von Hohensachen (Q 54). Vertrag von 1622 zwischen Johann Ludwig von Hohensachsen und seinen Stieftöchtern von Hohenzollern (Q 56). Urkunde des Herzogs Friedrich von Württemberg über einen Vertrag von 1594 zu Kirchheim unter Teck zwischen seinen Verwandten Markgrafen Ernst Friedrich und Georg Friedrich von Baden und Hachberg einerseits und Grafen Karl von Hohenzollern und Sigmaringen und seiner Gattin Elisabeth von Culemborg andererseits (Q 60). Auszug aus den „Coustumes generales des Pays Duché de Luxembourg...“ Artikel VI über das Erbrecht von 1623 in französischer Sprache mit lateinischer Übersetzung (Q 103). Rechnung (Liquidation) über die Forderung des Grafen zu der Mark und Konsorten an Hohensachsen und Konsorten (Q 112). Auszug aus dem Testament des Grafen Dietrich von Manderscheid von 1551 (Q 116). Quittung des Junggrafen Franz von Manderscheid und Blankenheim und seiner Gattin Anna von Isenburg über den Empfang von Geldern aufgrund eines Vergleichs (Q 117). Urkunde des Markgrafen Ernst von Baden als ortenburgischen Vormunds von 1546 über den obengenannten Vergleich (Q 118). Rechnung über Pensionszahlungen an die Kirche von Kronenburg 1542 - 1558 (Q 128). Verpfändung von Kasselburg durch die Eheleute Wilhelm von Loen, Grafen von Blankenheim, und Elisabeth an ihren Neffen Graf Eberhard von der Mark zu Arburg und Neuerburg von 1426 (Q 130). Zession der Herrschaft Kasselburg durch Graf Karl von Manderscheid, Blankenheim und Gerolstein an Graf Ernst von der Mark von 1618 (Q 131). Rentverschreibung des Grafen Dietrich von Manderscheid, Blankenheim und Schleiden für seine 5 natürlichen Töchter von Hellen von Köln von 1551 (Q 132). Verschreibung des Grafen Dietrich von Manderscheid, Blankenheim und Schleiden für die Eheleute Sibert Philipp von der Schleiden und Katharina von Dalbenden von 1546 (Q 137). Saffenbergische Rechnung von 1549 - 1571 (Q 143). Auszug aus der Erbteilung zwischen den Grafen Dietrich und Franz von Manderscheid von 1541 (Q 171). Lehnbrief des Dr. Johann Werll, Dechant der Stiftskirche St. Florin in Koblenz, für Graf Philipp von der Mark von 1593 (Q 180). Erbkaufbrief und Zession des Philipp Evert von Daun von 1623 über seine kerpischen Lehnsgüter (Q 184). Stammtafel des Grafen Dietrich des Älteren von Manderscheid, Schleiden, Kronenburg, Neuerburg und Daun, der 1506 Margarethe von Sombreffe, Tochter des Dietrich von Sombreffe heiratete (Q 193, Q 216). RKG- „Mandatum de exequendo“ vom 5. Juni 1674 an Bischof Christof Bernhard von Münster als ausschreibenden Fürsten des „Unterrheinischen“ Kreises mit den RKG-Urteilen vom 12. Okt. 1657, 12. Dez. 1660, 2. Mai 1662 und 5. Juni 1674 (Q 197). Abrechnung über die Herrschaften Kerpen und Kasselburg seit 1551, dem Todesjahr des Grafen Dietrich des Älteren von Manderscheid (Q 235). RKG - Mandat von 1679 betr. Ernennung des Dr. Johann Gabriel Fabri, Dr. Hilger Schnorrenberg, Dr. Sibertz und Dr. Vissio zu RKG-Kommissaren für die Durchführung der Urteilsvollstreckung (Q 240). Abrechnung von 1682 - 1711 in französischer Sprache (Q 313) mit deutscher Übersetzung (Q 314). Originaler Vertrag von 1679/80 zwischen dem Herzog von Arenberg und Graf Maximilian Karl von Löwenstein in französischer Sprache betr. Kerpen und Kasselburg (VII 92-95). Originale Zession des Herzogs Karl Eugen von Arenberg für Fürst Wilhelm von Fürstenberg von 1681 in französischer Sprache (VII 96f.). Originale Urkunde des Herzogs von Arenberg und des Fürsten Wilhelm Egon von Fürstenberg von 1681 in französischer Sprache (VII 98). Es können nicht alle Rechnungen, Verschreibungen, Quittungen, Pachtbriefe, Vergleiche und sonstigen Verträge, die sich in großer Menge in allen Bänden befinden, aufgeführt werden. Beschreibung: 7 Bde., 36 cm; Bd. I: 2,5 cm, 107 Bl., gebunden; Prot.; Bd. II: 5,5 cm, 296 Bl., gebunden; Q 1 - 75; Bd. III: 6,5 cm, 355 Bl., gebunden; Q 76 - 206; Bd. IV: 6 cm, 297 Bl., gebunden; Q 207 - 263; Bd. V: 7,5 cm, 461 Bl., gebunden; Q 264 - 316; Bd. VI: 5,5 cm, 298 Bl., lose; Q 317 - 370; Bd. VII: 2,5 cm, 102 Bl., lose; Beilagen, Fragmente und Originale, die 1805 eingereicht worden sind. Der Prozeß stammt aus dem Niedersächsischen Staatsarchiv Osnabrück (von dort 1987 dem HStAD zugesandt) und trug dort die Signatur Rep 900 III 34. Eine Wetzlarer Nummer fehlt, weil es sich um einen mutmaßlichen Irrläufer handelt.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.