Herzog Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg überweist nach der Teilung vom 9. August 1660 über die vom Kurhaus und den fürstlichen Häusern Sachsen bisher gemeinschaftlich besessene gefürsteten Grafschaft Henneberg die an Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz gefallenen sechs auswärtigen Lehnschaften an Herzog Moritz. Bei den Lehnschaften handelt es sich um George Marschall auf Elkershausen wegen des halben Dorfs mit fünf Pferden, Valtin Julius und Hans Friedrich von Rotenhain auf Rentweinsdorf wegen acht Gütern in Hohenried mit einem Pferd, George Wolff, Hans Christoph und Philip Sebastian von Rotenhain auf Merzbach wegen eines Hofs in Memmelsdorf, Veit Julius und Wilhelm Ulrich von Lichtenstein auf Heiligendorf mit dem Trammershof mit einem Pferd, Hans Jacob von Lichtenstein auf Lehma mit einer Schankstätte und einem Pferd sowie Valentin Friedrich, Hans Ernst und Carl Siegmund von Hutten in Bielefeld mit dem Dorf Ramsthal mit einem Pferd.
Vollständigen Titel anzeigen
Herzog Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg überweist nach der Teilung vom 9. August 1660 über die vom Kurhaus und den fürstlichen Häusern Sachsen bisher gemeinschaftlich besessene gefürsteten Grafschaft Henneberg die an Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz gefallenen sechs auswärtigen Lehnschaften an Herzog Moritz. Bei den Lehnschaften handelt es sich um George Marschall auf Elkershausen wegen des halben Dorfs mit fünf Pferden, Valtin Julius und Hans Friedrich von Rotenhain auf Rentweinsdorf wegen acht Gütern in Hohenried mit einem Pferd, George Wolff, Hans Christoph und Philip Sebastian von Rotenhain auf Merzbach wegen eines Hofs in Memmelsdorf, Veit Julius und Wilhelm Ulrich von Lichtenstein auf Heiligendorf mit dem Trammershof mit einem Pferd, Hans Jacob von Lichtenstein auf Lehma mit einer Schankstätte und einem Pferd sowie Valentin Friedrich, Hans Ernst und Carl Siegmund von Hutten in Bielefeld mit dem Dorf Ramsthal mit einem Pferd.
10001 Ältere Urkunden, Nr. 13463 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: K 396
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 1. Weltliche Provenienzen >> 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen >> 1.1.4. Sächsische Sekundogeniturfürstentümer
3. November 1660
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:15 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.01 Urkunden (Tektonik)
- Ältere Urkunden (Bestand)
- 1. Weltliche Provenienzen (Gliederung)
- 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen (Gliederung)
- 1.1.4. Sächsische Sekundogeniturfürstentümer (Gliederung)