Franz Arnold Freiherr v. Schirp, Erb-Gerichts- und Lehnherr zu Berge, Herr zu Scheppen, Witten, Lüntenbeck usw. Sr. Churf. Dl. zu Pfalz Oberamtmann der Stadt und Amts Elberfeld, belehnt Frau Christine Philippine v. Benditt geb. v. Mellin, Frau zu Uffeln und Erbsälzerin zu Werl, mit 19 Morgen sädigen Landes oder sog. Goßlingshoff in dem Felde zu Madewich [Mawicke] und bei Ostönnen gelegen, dann mit dem Buddenhofe zu Holtum und 2/3 von Kottmannskotte zu Schlückinghausen, nachdem die Frau v. Bendit durch den Notar Franz Wilhelm Knoop am 15. September auf dem Hause Bergen vor seiner Lehnkammer den Lehneid hatte ablegen lassen.
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Franz Arnold Freiherr v. Schirp, Erb-Gerichts- und Lehnherr zu Berge, Herr zu Scheppen, Witten, Lüntenbeck usw. Sr. Churf. Dl. zu Pfalz Oberamtmann der Stadt und Amts Elberfeld, belehnt Frau Christine Philippine v. Benditt geb. v. Mellin, Frau zu Uffeln und Erbsälzerin zu Werl, mit 19 Morgen sädigen Landes oder sog. Goßlingshoff in dem Felde zu Madewich [Mawicke] und bei Ostönnen gelegen, dann mit dem Buddenhofe zu Holtum und 2/3 von Kottmannskotte zu Schlückinghausen, nachdem die Frau v. Bendit durch den Notar Franz Wilhelm Knoop am 15. September auf dem Hause Bergen vor seiner Lehnkammer den Lehneid hatte ablegen lassen.
v. Mellin, Dep. des Kreisarchivs Altena, UvM 482
v. Mellin, Dep. des Kreisarchivs Altena
v. Mellin, Dep. des Kreisarchivs Altena >> Urkunden
1778 Dez. 17 {Lüntenbeck}
Enthält: Or. Papier. Siegel und Unterschrift des Lehnherrn.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ