Amtsgericht Winsen/Luhe (nach 1945) (Bestand)
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NLA HA, Nds. 725 Winsen/Luhe
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.8 Justiz >> 1.13.8.7 Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Lüneburg
1883-1995
Enthält: Strafsachen, Fürsorgeerziehung, Kirchenaustritte, Zivilprozesse, Konkursverfahren, Handelsregisterakten, Vereinsregisterakten, Genossenschaftsregisterakten, Todeserklärungsverfahren, Landwirtschaftssachen
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Amtsgerichte nach 1945 und ihren Aufgaben siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Lüneburg" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g501 ).
Das Amtsgericht Winsen/Luhe gehört zum Bezirk des Landgerichts Lüneburg.
Im Jahr 1879 wurden als Sprengel des Amtsgerichts Winsen an der Luhe die Stadt und das Amt Winsen festgelegt (Preuß. Gesetzsammlung 1879, S. 513). Noch vor 1945 führte die Neugliederung von Amtsgerichten im Zusammenhang mit dem Groß-Hamburg-Gesetz 1937 zu Veränderungen (RGBl. 1937, S. 314): die Gemeinde Bullenhausen und der links der Elbe gelegene Gemeindeteil von Over wurden vom Amtsgericht Harburg-Wilhelmsburg abgetrennt. Dagegen wurden 1938 die Gemeinden Inzmühlen und Wehlen dem Bezirk des Amtsgerichts Tostedt zugelegt und von dort die Gemeinden Glüsingen, Groß Moor, Klein Moor, Hörsten und Meckelfeld übernommen (RGBl. 1938, S. 1154).
Mit der Durchführung der Gemeinde- und Verwaltungsreform in den 1970er Jahren umfasste der Bezirk des Amtsgerichts Winsen/Luhe seit 1974 die Gemeinden Asendorf, Brackel, Drage, Egestorf, Eyendorf, Garlstorf, Garstedt, Gödenstorf, Hanstedt, Marschacht, Marxen, Salzhausen, Seevetal, Stelle, Tespe, Toppenstedt, Undeloh, Vierhöfen, Winsen (Luhe) und Wulfsen des Landkreises Harburg sowie die Gemeinden Handorf, Radbruch, Soderstorf und Wittorf des Landkreises Lüneburg (Nds. GVBl. 1974, S. 501-502).
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: Juli 2014
Bestandsgeschichte: Der Bestand Nds. 725 Winsen/Luhe schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Winsen/Luhe vor 1945 (Hann. 172 Winsen/Luhe) an.
Seit 1978 ist das Staatsarchiv Stade für das Amtsgericht Winsen/Luhe zuständig.
Bestandsgeschichte: Stand: Juli 2014
Findmittel: EDV-Findbuch in Bearbeitung
Findmittel können im Hauptstaatsarchiv Hannover unter Berücksichtigung der Einhaltung von Schutz- und Sperrfristen nach §5 NArchG eingesehen werden.
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Amtsgerichte nach 1945 und ihren Aufgaben siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Lüneburg" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g501 ).
Das Amtsgericht Winsen/Luhe gehört zum Bezirk des Landgerichts Lüneburg.
Im Jahr 1879 wurden als Sprengel des Amtsgerichts Winsen an der Luhe die Stadt und das Amt Winsen festgelegt (Preuß. Gesetzsammlung 1879, S. 513). Noch vor 1945 führte die Neugliederung von Amtsgerichten im Zusammenhang mit dem Groß-Hamburg-Gesetz 1937 zu Veränderungen (RGBl. 1937, S. 314): die Gemeinde Bullenhausen und der links der Elbe gelegene Gemeindeteil von Over wurden vom Amtsgericht Harburg-Wilhelmsburg abgetrennt. Dagegen wurden 1938 die Gemeinden Inzmühlen und Wehlen dem Bezirk des Amtsgerichts Tostedt zugelegt und von dort die Gemeinden Glüsingen, Groß Moor, Klein Moor, Hörsten und Meckelfeld übernommen (RGBl. 1938, S. 1154).
Mit der Durchführung der Gemeinde- und Verwaltungsreform in den 1970er Jahren umfasste der Bezirk des Amtsgerichts Winsen/Luhe seit 1974 die Gemeinden Asendorf, Brackel, Drage, Egestorf, Eyendorf, Garlstorf, Garstedt, Gödenstorf, Hanstedt, Marschacht, Marxen, Salzhausen, Seevetal, Stelle, Tespe, Toppenstedt, Undeloh, Vierhöfen, Winsen (Luhe) und Wulfsen des Landkreises Harburg sowie die Gemeinden Handorf, Radbruch, Soderstorf und Wittorf des Landkreises Lüneburg (Nds. GVBl. 1974, S. 501-502).
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: Juli 2014
Bestandsgeschichte: Der Bestand Nds. 725 Winsen/Luhe schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Winsen/Luhe vor 1945 (Hann. 172 Winsen/Luhe) an.
Seit 1978 ist das Staatsarchiv Stade für das Amtsgericht Winsen/Luhe zuständig.
Bestandsgeschichte: Stand: Juli 2014
Findmittel: EDV-Findbuch in Bearbeitung
Findmittel können im Hauptstaatsarchiv Hannover unter Berücksichtigung der Einhaltung von Schutz- und Sperrfristen nach §5 NArchG eingesehen werden.
15,3
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ