Strafverfahren gegen Philipp Auerbach; Untersuchungsausschuß des Bayerischen Landtags; Vorwürfe gegen Justizminister Dr. Josef Müller (Parteispenden); Streitfall Hundhammer - Müller
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Nachlass Ehard, Hans 1108
Nachlass Ehard, Hans
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1952
Enthält u.a.: Handschriftliche Notizen Ehards und maschinenschriftliche chronologische Zusammenstellung über die Ereignisse, Januar (v.a. Kontakt zu Rechtsanwalt Panholzer) bis April 1952; Vormerkungen zu den Verhandlungen im Auerbach-Prozeß und über Sitzungen des Untersuchungsausschusses; Pressemitteilung Ehards, 28.3.; eigenhändiges Protokoll über die Besprechung Ehards mit CSU-Funktionären am 1.4.; Korrespondenz Ehards mit Dr. Alois Hundhammer, Dr. Josef Müller, Dr. Karl Fischer MdL, Dr. Anton Besold MdB, Waldemar von Knoeringen MdL, Dr. Johannes Strosche MdL (BHE), Fritz Schäffer, Dr. Aron Ohrenstein; Zeugenvorladungen für Ehard für 2.5. und 6.6.; Notizen Ehards für seine Vernehmung am 6.6.; Bericht des Untersuchungsausschusses (im Landtag am 5.6.1952 verlesen)
Akten
deutsch
Auerbach, Philipp
Besold, Anton
Fischer, Karl
Hundhammer, Alois
Knoeringen, Waldemar von
Müller, Josef
Ohrenstein, Aron
Panholzer, Joseph
Schäffer, Fritz
Strosche, Johannes
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ
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