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Einrichtung der neuen Landmiliz von 1691 Vol. I
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Enthält: - Verzeichnis der Distrikte, in denen 1691 die Mannschaft zur Landmiliz beschrieben wurde; Ausschreiben vom März 1691 wegen Errichtung einer neuen Landmiliz (Entwurf und Druckschrift), mit beigefügtem Formular und Auszug aus dem mit den Ständen im Juli 1682 errichteten Rezess; Verzeichnis der Kommissare aus Ständen und Bedienten - Berichte einzelner Kommissare, u.a. des Gräfen Hinrich Rohde in Kehdingen, Bützflethischer Teil, vom April 1691 wegen Schwierigkeiten bei Errichtung der Landmiliz ebenda (mit beigefügtem Protokoll) - Berichte einzelner Kommissare und Beamter, mit beigefügten Mannschaftsrollen (Hauswirte und ihre Söhne) aus den Börden Selsingen, Sittensen und Elsdorf, aus dem Flecken Horneburg und Gericht Delm (nur Bericht), Amt Bederkesa (nur Bericht), Gericht Achim (nur Bericht), Amt Neuhaus (nur Berichte), Land Wursten (nur Bericht); Land Kehdingen, Freiburgischer Teil (nur Bericht), Börde Rhade, Kirchspiel Hechthausen, Börde Oldendorf, Börde Mulsum, Börde Lamstedt, Amt Ottersberg (mit Gesuchen der Einwohner der Orte Ottersberg und Fischerhude vom April 1691 um Befreiung von der Landmiliz), der Börde Heeslingen, dem Flecken und Amt Zeven und der Börde Gyhum, den Börden Oerel und Hesedorf, dem Flecken Bremervörde (mit Gesuch der Einwohner des Fleckens um Befreiung), den Gerichten Hemm und Warstade, Börde Lesum, Gericht Achim - Monita des Vizepräsidenten des Tribunals Joachim Rüdiger (Röttger) von Owstien vom Mai 1691 über die Beschreibung der Landmiliz und die hinzuzuziehenden Kommissare; Ausschreiben der Regierung an die Kommissare zu Altkloster, Harsefeld und Mulsum vom Mai 1691 wegen Beschreibung der Mannschaften im Gericht Delm und Flecken Horneburg, im Flecken Harsefeld und in der Klostermeierei um Stade
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1654
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1682
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.