(1) L 2202 (2)~Kläger: Graf Friedrich Alexander zur Lippe (3)~Beklagter: Graf Simon Henrich Adolf zur Lippe (4)~Prokuratoren (Kl.): Lic. Wilhelm Ludwig Ziegler 1727 ( Subst.: Dr. Johann Eberhard Frech (5)~Prozessart: Mandati inhibitorii de non solvendo apanagium noveriae sine clausula Streitgegenstand: Das Mandat wird erwirkt, um eine Auszahlung der Apanage des vor 2 Jahren verstorbenen Vaters des Klägers, Graf Ferdinand Christian zur Lippe, an dessen Witwe Ursula Anna, geb. Gräfin von Dohna, zu unterbinden, nachdem deren Vater, der preußische Feldmarschall von Dohna, kürzlich die Auszahlung von 1744 Rtlr. für seine Tochter verlangt habe. Der Kläger erklärt dagegen, mit dem Tode eines Apanagierten falle dessen Apanage allein an dessen Sohn, eine Witwe habe keine Ansprüche darauf. (6)~Instanzen: RKG ? - ? (1727 - 1728) (7)~Beweismittel: Botenlohnquittung (Bl. 11). (8)~Beschreibung: 11 Bl., lose; Protokoll ohne Einträge, 5 unquadrangulierte Aktenstücke, prod. 17. März 1728.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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